Bierkasten statt Christbaumständer

(djd). Bundesweit werden in jedem Jahr etwa 25 Millionen Fichten, Tannen und Kiefern als Weihnachtsbäume verkauft. Entsprechend groß ist der Bedarf an Christbaumständern – mit der Entscheidung für das richtige Modell ist der erste Schritt zu einem gelungenen Weihnachtsfest getan.

Besonders bei großen Bäumen ist die Güte der Halterung wichtig, zumal wenn sich nur ein Dekorationsbeauftragter allein mit dem Aufstellen abmühen muss. Schließlich soll das stachelige Schmuckstück nach Möglichkeit sicher und perfekt im Lot stehen. Das Fixieren des Baums mit den Flügelschrauben älterer Christbaumständer ist freudlos und im ersten Versuch kaum zu schaffen. Neuere Modelle mit Spanndrahttechnik sind deutlich besser zu handhaben, bedürfen aber einer gewissen Übung – doch wer hat die schon bei nur einer Gelegenheit im Jahr? Und wenn der Baum schief bleibt oder wackelt, kann es beim Einsatz echter Kerzen schlimmstenfalls sogar gefährlich werden.

Ab zum Getränkehändler

Wer kurz vor dem Fest noch immer unentschlossen im Baumarkt steht oder im Internet nach geeigneten Christbaumständern sucht, fährt am besten zum Getränkehändler oder schaut im Keller nach. Ulrich Biene von der Brauerei C. & A. Veltins: „Ein voller Bierkasten mit Halbliterflaschen genügt, um sich einen Christbaumständer selbst zu basteln: Einfach eine der mittleren Flaschen aus dem vollen Kasten nehmen, den Baum in die Lücke stellen und mit etwas Zeitungspapier fixieren, den Kasten mit Geschenkpapier verkleiden, fertig.“

Diese Lösung habe, so Biene, einige Vorzüge. So weise ein gefüllter Bierkasten mit einem Gewicht von etwa 15 Kilogramm beispielsweise eine weitaus größere Stabilität als ein herkömmlicher Christbaumständer mit nur etwa fünf Kilogramm Gewicht auf. „Vor allem aber bringt der Bierkasten als Christbaumständer zusätzlich Spaß beim Abbau in der Nachweihnachtszeit, weil dann die ,Belohnung‘ in Form von frischem Pils wartet.“

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