BfR-Symposium: „First International Conference on Tattoo Safety“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

immer mehr Menschen lassen sich tätowieren: In den USA sind bis zu 24 % der Bevölkerung tätowiert. In Deutschland geht man von rund 9 % aus, Tendenz steigend. Eine gesundheitliche Bewertung der Inhaltsstoffe von Tattoos bezüglich ihrer Wirkung im Körper gibt es bislang aber nicht. Tätowiermittel können neben Farbmitteln auch andere Stoffe wie Lösungsmittel, Verdickungsmittel, Konservierungsstoffe usw. enthalten. Gesundheitliche Schädigungen durch Tätowierungen müssen nicht gemeldet werden. Es gibt jedoch immer mehr Fallbeschreibungen, in denen nach dem Stechen eines Tattoos von allergischen Reaktionen und nachhaltigen Hautaffektionen berichtet wird.

Wie sicher sind also Tattoos? Um diese Frage zu klären, veranstaltet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Kooperation mit der Freien Universität Berlin am 6. und 7. Juni 2013 ein erstes internationales Symposium zur Sicherheit von Tätowiermitteln. Dabei werden der aktuelle Kenntnisstand und offene Fragen zu den Teilbereichen Analytik & Exposition, Toxikologie, Mikrobiologie & Hygiene, Technologie und Risikobewertung & Regulation von internationalen Experten diskutiert. Stakeholder wie Vertreter der Pigmenthersteller und Vertreter von Tattoostudios erhalten die Gelegenheit, ihre Position darzustellen.

Wir möchten Sie im Rahmen dieser Veranstaltung zu einem Pressegespräch einladen

am Donnerstag, den 6. Juni 2013, um 12:45-13:30 Uhr
im Konferenzraum I, Henry-Ford-Bau (Freie Universität Berlin)
Garystr. 35, D-14195 Berlin

Über eine formlose Anmeldung zum Pressegespräch unter würden wir uns freuen.

Weitere Informationen zu Tätowiermitteln finden Sie auf unserer Homepage .

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Nele Boehme
Fachgruppe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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