Bewässern – aber richtig

(djd). Kaum steigen die Temperaturen, kommt allerorten wieder der Gartenschlauch zum Einsatz: Bewässern muss sein, damit Beetpflanzen, Bäume und der Rasen auch an trockenen Tagen gedeihen können. Doch allzu oft wird das kostbare Nass gedankenlos verschwendet. Viele Hobbygärtner gießen zu viel, zu oft oder zum falschen Zeitpunkt. Ökologische Bewässerungssysteme, einmal verlegt, reduzieren nicht nur spürbar den Verbrauch, sondern bringen zugleich mehr Komfort in den Alltag.

Tropfen für Tropfen genutzt

Erfahrungen zeigen, dass beim Hantieren mit Gießkanne oder Gartenschlauch oft nur ein Bruchteil des Trinkwassers tatsächlich die Wurzeln der Pflanzen erreicht. Wesentlich effizienter sind moderne Bewässerungssysteme wie beispielsweise des deutschen Herstellers Ecotubolar: Hier wird ein poröser Perlschlauch entweder unter der Wurzel im Erdreich vergraben oder im Beet verlegt. Über unzählige feine Poren gibt der Perlschlauch bei niedrigem Druck jeweils nur geringe Mengen Wasser ab, die von den Pflanzen gut aufgenommen werden können. Jeder Tropfen wird somit optimal genutzt. Das Resultat ist nach Herstellerangaben eine Ersparnis von bis zu 70 Prozent Wasser gegenüber herkömmlichen Bewässerungs- und Beregnungsverfahren.

Dünger kann dem Wasser beigemischt werden

An durchschnittlich warmen Sommertagen genügt es, rund 20 Minuten das System zu nutzen. Der Perlschlauch bewässert jedoch nicht nur automatisch richtig, sondern ermöglicht auch ein Lüften sowie ein sparsames Düngen, indem man dem Wasser einfach Flüssigdünger beimischt. Wer ökologisch denkt, nutzt zum Bewässern nicht das Trinkwasser aus dem Hahn, sondern Regenwasser, das zuvor aufgefangen und gesammelt wurde. Mit verschiedenen Komponenten (Details und Tipps unter http://www.ecotubolar.de und unter Telefon 069-959-0819-140) lässt sich für jeden Garten ein individuelles, dauerhaftes Bewässerungssystem planen. Auch das Perlschlauchmaterial ist besonders umweltfreundlich, da es aus Recyclingstoffen, unter anderem aus granulierten Altreifen, besteht. Das Fresenius-Institut hat die Umweltverträglichkeit des Materials bestätigt.

Scroll to Top