Betroffenenbeirat feiert 1-jähriges Jubiläum

Die Mitglieder des Beirats haben sich nach seiner Gründung mit Unterstützung der LSG zu einem selbstständigen Gremium organisiert. Seither treffen sie sich mehrmals im Jahr und sind über Telefon und E-Mail sowohl untereinander als auch mit der LSG vernetzt. Konrad Landgraf, Geschäftsführer der LSG: „Ich gratuliere dem Betroffenenbeirat zu seinem ersten Geburtstag und möchte mich an dieser Stelle herzlich bei den Mitgliedern für ihr großes ehrenamtliches Engagement bedanken.“

Doch der Beirat bringt sich nicht nur in die Arbeit der LSG ein, er tauscht sich auch zu Themen wie Prävention, Spieler- und Jugendschutz, Werbebeschränkungen, Glücksspielrecht und dessen Umsetzung aus und bezieht bei Bedarf auch öffentlich Stellung. Er vernetzt sich mit Beratungsstellen und tritt auch mit den bayerischen Ordnungsbehörden und der Lokalpolitik in Kontakt. Ein wichtiges Ziel des Betroffenenbeirats ist es, das Thema Glücksspielsucht als gesamtgesellschaftliches Problem und nicht nur als Problematik der direkt Betroffenen verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Landgraf: „Der Betroffenenbeirat liefert einen wichtigen Beitrag im öffentlichen Diskurs zum Thema Glücksspiel und Glücksspielsucht, indem er die Sichtweise der Betroffenen direkt und ungefiltert einbringt. So hat der Beirat bereits im ersten Jahr seines Bestehens zum Änderungsbedarf am Glücksspielstaatsvertrag Stellung bezogen.“ Neben dem Spieler- und Jugendschutz ist dem Beirat die bestmögliche Versorgung von betroffenen Spielerinnen und Spielern sowie deren Angehörigen ein wichtiges Anliegen. Deshalb ist der Beirat nicht nur für direkt Betroffene offen, sondern auch für Angehörige von Menschen mit einer glücksspielbezogenen Problematik.

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