„Betongold“ für die Altersvorsorge

(djd). Baugeld ist günstig wie nie – im Schnitt zahlen Immobilienkäufer oder Häuslebauer für Hypothekenkredite mit einer Laufzeit von zehn Jahren derzeit rund 2,5 Prozent. Während sich Immobilienfinanzierer über das aktuell niedrige Zinsniveau also freuen, schauen Sparer in die Röhre: Für klassische, sichere Spareinlagen gibt es kaum noch Zinsen, und das bei einer Inflationsrate von zuletzt knapp zwei Prozent, Tendenz möglicherweise steigend. Real verlieren Sparer derzeit also meistens Geld – und denken immer öfter darüber nach, es lieber in eine selbst genutzte Immobilie zu investieren.

„Eine selbst genutzte Immobilie ist mehr als nur Schutz gegen Inflation – sie ist gleichzeitig ein idealer Baustein der Altersvorsorge“, betont Kathrin Vetter, Immobilienexpertin beim Portal http://www.myimmo.de. Schließlich falle gerade dann, wenn das verfügbare Einkommen im Ruhestand ohnehin niedriger sei als in der aktiven Berufsphase, keine Miete mehr an. „Das erleichtert das Leben ungemein, ganz abgesehen davon, dass die eigenen vier Wände auch einen hohen emotionalen Wert darstellen“, so Vetter. Dazu komme angesichts des derzeitigen Immobilienmarktes in Deutschland die Chance auf eine üppige Wertsteigerung.

Ein Eigenheimbesitzer in spe sollte allerdings trotz des billigen Baugeldes mit spitzem Bleistift durchrechnen, ob er sich diese Investition auf Dauer leisten kann. Kathrin Vetter: „Wie viel Eigenkapital steht mir zur Verfügung? Und wie hoch darf die monatliche Belastung aus Zins und Tilgung in den nächsten Jahren maximal sein?“ Nicht zuletzt sei es wichtig, das passende Objekt zu finden. „Gerade in Deutschland wird der Standort der Immobilie unter dem Aspekt des Werterhalts immer wichtiger, die regionalen Unterschiede auf dem Markt zwischen attraktiven und weniger attraktiven Standorten verstärken sich immer mehr“, betont Vetter.

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