Bessere Nachtruhe für Hausstauballergiker

(djd). Juckende Augen, Niesanfälle, verstopfte oder laufende Nase – die Symptome einer Hausstaubmilbenallergie unterscheiden sich kaum von denen eines Heuschnupfens, nur dass die Betroffenen zumeist das ganze Jahr über darunter leiden. Wer regelmäßig morgens mit solchen Symptomen aufwacht oder nachts von Hustenattacken geweckt wird, kann davon ausgehen, dass er allergisch auf den Kot der Hausstaubmilbe reagiert.

Das Bett möglichst milbenfrei halten

Auch wenn es kein angenehmer Gedanke ist, aber die winzig kleinen Spinnentierchen leben bevorzugt auf Matratzen. Weil sie sich vorwiegend von den Hautschuppen des Menschen ernähren und gleichzeitig ein warmes Klima mit relativ hoher Luftfeuchte lieben, finden sie im Bett ideale Bedingungen. Die Belastungen lassen sich aber reduzieren, indem man spezielle Überzüge für Matratzen, Decken und Kissen verwendet. Anders als diese sogenannten Encasings, die aus Kunstfasern bestehen und nicht atmungsaktiv sind, beeinträchtigt Bettwäsche aus reiner Baumwolle mit eingewebten Silberfäden – wie etwa Best4Dream (erhältlich im Internet unter http://www.silberfaser.eu) – das gesunde Schlafklima nicht. Die gegenpolige elektrische Ladung der Silberionen hält die Milben zudem nicht nur ab, sondern tötet die unsichtbaren Krabbler bei Kontakt sogar ab. Die Wirkung der Silberfaserbettwäsche wurde durch einen Test des TEC Laboratoire in Anglet, Frankreich, bestätigt und eine 94-prozentige Reduktion der Hausstaubmilben-Population nachgewiesen.

Maßnahmen gegen die Milben

Ganz vertreiben lassen sich Milben allerdings nicht, denn ihr Vorkommen ist ganz natürlich und keine Frage mangelnder Hygiene. Gleichwohl können regelmäßiges Lüften, eine Luftfeuchtigkeit unter 50 Prozent und relativ kühle Räume den Spinnentieren das Leben schwer machen. Gleichzeitig sollte Staub regelmäßig entfernt werden. Am besten mit Staubsaugern mit Hepa-Filter, die selbst kleinste Partikel wie Bakterien und Viren im Beutel zurückhalten, und feuchten Mikrofasertüchern, damit der mit dem Milbenkot belastete Staub nicht unnötig aufgewirbelt wird.

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