Besser hören, mehr verstehen

(djd). Stimmengewirr, bereits leichter Wind, störende Geräuschquellen – für Menschen mit Hörminderung bedeuten solche Situationen Stress. Ihnen ist es fast unmöglich, die für sie wichtige Information herauszufiltern. Auf dem Gebiet der Hörgeräteakustik wird daher mit Hochdruck geforscht. Denn gutes Hören ist ein Stück Lebensqualität. Eine neue Technologie unterstützt Betroffene jetzt noch effektiver, da sie das sogenannte binaurale Hören, also das Hören mit beiden Ohren, fördert.

Mit dem Zweiten hört man besser

Die Binaurale VoiceStream-Technologie setzt zum Beispiel der Hörgeräte-Hersteller Phonak in seiner Produktlinie „Quest“ ein. Das Besondere: Die Hörgeräte beider Ohren kommunizieren drahtlos miteinander. In Echtzeit vergleichen sie die empfangenen Signale und filtern Störgeräusche effektiv heraus – für ein gutes Sprachverstehen auf beiden Ohren. Dadurch werden unter anderem Stimmen auch dann klarer übertragen, wenn Wind ein Gespräch überlagert. Wie störend das sein kann, weiß jeder, der bei windigem Wetter schon einmal im Freien telefoniert hat – es ist fast unmöglich, den Gesprächspartner zu verstehen.

In jeder Situation alles verstehen

So einzigartig jeder Mensch ist, so individuell sind auch die Anforderungen an ein Hörgerät. Wer sich erstmals mit der Technik vertraut machen möchte, braucht ein Modell, das vor allem das Hören im Alltag – bei Gesprächen in vollen Restaurants oder bei Straßenlärm – erleichtert, etwa das „Phonak Audéo Q“. Lästiges Nachfragen und das Gefühl, nicht wirklich alles verstanden zu haben, gehören damit der Vergangenheit an.
Menschen, die auch bei Aktivitäten im Freien auf bestes Hören angewiesen sind, benötigen ein wasserresistentes Hörgerät, das auch bei Wind, Wetter und Schweiß beste Ergebnisse liefert. Die integrierte Technik des „Phonak Naída Q“ sorgt beispielsweise für eine um 28 Prozent bessere Sprachverständlichkeit bei Windgeräuschen. In lauten Menschenmengen verbessert das automatische Programm „auto StereoZoom“ das Sprachverstehen im Störgeräusch um bis zu 45 Prozent.

Hightech auf kleinstem Raum

Moderne Hörgeräte machen sich ganz klein, verschwinden zum Beispiel diskret in oder hinter der Ohrmuschel. Darüber hinaus bieten sie immer mehr Zusatzfunktionen, die das Leben leichter machen. So lassen sich viele Modelle direkt mit dem Telefon, dem Fernseher oder einem Mikrofon verbinden. Der Ton wird dabei über Bluetooth direkt ins Ohr übertragen. Auch Systeme, die speziell auf die Bedürfnisse von Tinnitus-Patienten eingestellt sind, können vom Hörgeräteakustiker individuell angepasst werden. Mehr Informationen gibt es unter http://www.phonak.de nachzulesen.

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