Berufsziel Verbraucherschutz

Elf Mädchen und 19 Jungen haben am Donnerstag, den 14. April, in Berlin die Gelegenheit genutzt, um in den Berufsalltag des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hineinzuschnuppern. In den Untersuchungslaboren führten die Schüler selbst kleine Versuche durch. An anderer Stelle erklärten BVL-Mitarbeiter den Jugendlichen, worauf beim Kauf von Lebensmitteln im Internet zu achten ist und welche Gefahren beim Herunterladen von Klingeltönen lauern.

Parallel zum bereits seit vielen Jahren etablierten Girls’ Day gab es in diesem Jahr erstmals einen bundesweiten Boys’ Day, bei dem sich auch Jungen nach interessanten und chancenreichen Berufen umschauen konnten, in denen Männer oftmals noch unterrepräsentiert sind. In den Berliner Dienststellen des BVL fanden Schüler beiderlei Geschlechts der Klassenstufen 6 bis 10 Einblicke in die Arbeit ganz unterschiedlicher Berufe, so etwa von Chemielaboranten oder Tierärzten. Die Jungen und Mädchen erfuhren zum Beispiel, welche Allergene in Lebensmitteln auftauchen und wie sie sich darüber informieren können oder wie etwa Tierarzneimittel zugelassen werden.

Auch an einer weiteren Dienststelle in Braunschweig empfing das BVL interessierte Jungen und Mädchen. Dort informierten sich 12 Schülerinnen und Schüler über die Arbeit der Beschäftigten in der Informationstechnik und im Analyselabor der Abteilung Pflanzenschutzmittel.

Das BVL beteiligt sich seit mehreren Jahren am Girls’ Day. Der Frauenanteil ist in dem Bundesamt besonders ausgeprägt. Im vergangenen Jahr waren 345 der 496 Beschäftigten Frauen (69,5 Prozent). Allerdings gibt es auch beim BVL „klassische“ Männer- und Frauenberufe. So sind fast alle Auszubildenden zur Verwaltungsfachangestellten weiblich, die zum Fachinformatiker jedoch männlich. Auch deshalb sieht das BVL Berufsinformationstage für Jungen und Mädchen als wichtig an.

Bilder vom Girls’ Day / Boys’ Day im BVL in Berlin finden Sie unter .

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