Berlin-Alexanderplatz – Das Bundesinstitut für Risikobewertung stellt sich vor

Mit interaktiven Spielen, Umfragen, einem Glücksrad und vielen Informationen wendet sich das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) am kommenden verkaufsoffenen Wochenende auf dem Alexanderplatz an Verbraucherinnen und Verbraucher. Jeweils am Sonnabend und Sonntag, den 7. und 8. September, haben Besucherinnen und Besucher von 11 bis 18 Uhr die Möglichkeit, direkt mit BfR-Expertinnen und -Experten zu sprechen. „Es gibt Angebote für alle Altersgruppen“, sagt BfR-Präsident Andreas Hensel. „Unsere Informationen zu Tattoos sind vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene interessant, Stillempfehlungen und eine neue App für Vergiftungen bei Kindern richten sich an junge Familien, und Nahrungsergänzungsmittel sind ein Thema, das vor allem ältere Menschen anspricht.“ Am Sonnabend steht der bekannte Kriminalbiologe und Autor Dr. Mark Benecke zu Fragen rund um das Thema Tätowierungen zur Verfügung.

Das BfR stellt einen Tattoo-Arbeitsplatz vor, um über gesundheitliche Risiken beim Stechen eines Tattoos aufzuklären. Zusätzlich findet eine Umfrage statt, die das Verbraucherverhalten zu diesem Thema untersuchen wird.

Besucherinnen und Besucher mit Interesse an Nahrungsergänzungsmitteln können am BfR-Stand die eigenen Ernährungsgewohnheiten überprüfen. Mit Lebensmittelimitaten und den entsprechenden Informationen hierzu lässt sich leicht überprüfen, ob man seinen Tagesbedarf an Vitaminen und Mineralstoffen mit der täglichen Ernährung deckt. Bei einer ausgewogenen Ernährungsweise sind Nahrungsergänzungsmittel für gesunde Personen in der Regel überflüssig.

Rund 100.000 Anrufe im Jahr, die bei den Giftinformationszentren in Deutschland eingehen, betreffen Vergiftungen von Kindern. Um Eltern und Erziehern im Notfall zu helfen, hat das BfR die neue kostenlose App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ entwickelt. Sie liefert detaillierte Informationen zu Giftstoffen, erläutert Erste-Hilfe-Maßnahmen und gibt Tipps, wie sich Unfälle verhindern lassen. Ebenfalls an junge Familien richten sich die Empfehlungen und Informationen zum Thema Stillen, die BfR-Expertinnen und Experten vermitteln.

Was erwarten Europäerinnen und Europäer von Nanotechnologie? Dieser Frage geht eine Erhebung nach, die in 30 Ländern durchgeführt wird – unter anderem in Berlin durch das BfR. Im Rahmen des EU-Projekts „NanOpinion“ können sich Besucherinnen und Besucher über dieses Thema informieren.

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftliche Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

25/2013, ende bfr-p

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