Bergmannsheil: Bei Handverletzungen in besten Händen

Die Hand ist ein sehr komplexes Körperteil, Verletzungen können daher zu schwerwiegenden Funktionseinschränkungen führen und verursachen schlimmstenfalls eine dauerhafte Funktions- und Arbeitsunfähigkeit. Für die Versorgung aller Arten von Verletzungen an der Hand und am Handgelenk steht das Handchirurgiezentrum am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil zur Verfügung. Es wurde jetzt vom Dachverband der europäischen handchirurgischen Gesellschaften, der Federation of European societies for surgery of the hand (FESSH), für drei Jahre als Hand-Trauma-Center zertifiziert.

Komplexe Anatomie erfordert hohe Kompetenz

Weil die Hand viele funktionelle Strukturen vereint, ist eine hohe fachliche Kompetenz und Spezialisierung erforderlich, um aufwändige Handverletzungen zu versorgen. Zentren, die sich nach den Richtlinien der FESSH zertifizieren lassen wollen, müssen unter Anderem eine qualifizierte Rund-um-die-Uhr-Versorgung für Akutverletzungen, eine Mindestanzahl spezialisierter Fachärzte und Mindestbehandlungszahlen nachweisen. Die Zertifizierung gibt Patienten Sicherheit, dass sie nach aktuellen und anerkannten wissenschaftlichen Standards behandelt werden.

Das Handchirurgiezentrum am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil wird gemeinschaftlich betrieben von der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte (Direktor: Prof. Dr. Marcus Lehnhardt) und der Chirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer). Zum Behandlungsspektrum zählen Knochenbrüche, Band-, Sehnen-, Nerven- und Gefäßverletzungen ebenso wie schmerzhafte Erkrankungen aller Art. Ein Replantationsdienst zur schnellen Versorgung von Amputationsverletzungen steht 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Je nach Verletzungs- oder Erkrankungsmuster werden weitere Spezialisten der Neurologischen Klinik und der Abteilung für Schmerzmedizin hinzugezogen.

Über das Bergmannsheil

Das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil repräsentiert den Strukturwandel im Ruhrgebiet wie kein anderes Krankenhaus: 1890 als erste Unfallklinik der Welt zur Versorgung von verunglückten Bergleuten gegründet, zählt es heute zu den modernsten und leistungsfähigsten Akutkliniken der Maximalversorgung und gehört zum Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum (UK RUB). In 23 Kliniken und Fachabteilungen mit insgesamt 622 Betten werden jährlich rund 20.000 Patienten stationär und 63.000 Patienten ambulant behandelt. Mehr als die Hälfte der Patienten kommen aus dem überregionalen Einzugsbereich. Weitere Informationen im Internet unter: www.bergmannsheil.de.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer
Ärztlicher Direktor / Direktor der Chirurgischen Klinik und Poliklinik
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234 / 302-6502 (Sekretariat)
E-Mail: sabine.slavik@bergmannsheil.de

Prof. Dr. Marcus Lehnhardt
Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234 / 302-6851 (Sekretariat)
E-Mail: iris.fiebig-demirbag@bergmannsheil.de

Pressekontakt:

Robin Jopp
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234 / 302-6125
E-Mail: robin.jopp@bergmannsheil.de

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