Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ mit 123 Booten in Ulm – am Sonntag, 26. Juni

123 Boote starten am kommenden Sonntag, den 26. Juni, zur 3. Benefizregatta Rudern gegen Krebs. Patienten mit Krebserkrankungen haben dafür genauso trainiert wie Teams von Uniklinikum, Universität, Ulmer Gesundheitseinrichtungen und Firmen, erstmals sind auch Kinder- und Jugendboote der ActiveOncoKids in Ulm mit dabei. Sie alle rudern gegen den Krebs und für Patienten. Initiator und Veranstalter ist die Stiftung Leben mit Krebs in bewährter Kooperation mit der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin am Universitätsklinikum Ulm und dem Ulmer Ruderclub Donau e. V.. Die Schirmherrschaft haben der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch übernommen.

123 Teams sind entschlossen, in Ulm gegen den Krebs zu rudern. Darunter sind sechs Patientenboote und sechs Boote der ActiveOncoKids, also Kinder und Jugendliche mit und nach einer Krebserkrankung. Die ersten Läufe starten um 9 Uhr. Gegen 9:45 Uhr werden der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch, Vertreter der Stiftung Leben mit Krebs und des Universitätsklinikums und des Ulmer Ruderclubs Donau e.V. die Regatta offiziell eröffnen. Besucher und Unterstützer sind herzlich eingeladen: Es gibt nicht nur spannende Ruderrennen zu sehen, sondern auch viel zu erfahren über Sport und Krebs und viel anzuschauen beim Unterhaltungsprogramm. Von 11 – 17 Uhr veranstalten ulmskleinespatzen e.V. auch ein Benefiz-Kinderfest in der Friedrichsau mit Hüpfburg, Kinderschminken und einer Tombola.

Durch die Regatta unterstützt die Stiftung Leben mit Krebs gemeinsam mit dem Tumorzentrum Alb – Allgäu – Bodensee (Comprehensive Cancer Center Ulm, CCCU) der Ulmer Universitätsmedizin das Projekt Sport und Krebs. „Das Projekt beinhaltet individualisierte Sport- und Bewegungsangebote wie beispielsweise Herzkreislauftraining oder allgemeine Kräftigungsübungen“, erläutert Dipl.-Sportwissenschaftlerin und Ansprechpartnerin Stephanie Otto, die mit ihrer langjährigen Erfahrung das Projekt Sport und Krebs leitet. „Mit den Erlösen der Veranstaltung aus Startgebühren, Spenden und Sponsoring werden unter anderem Sporttherapeuten finanziert, die gezielt wissenschaftlich begleitete Sportprogramme für Krebspatienten im Kinder- und Erwachsenenbereich anbieten“, so Otto.

„Mit der Regatta Rudern gegen Krebs verbinden wir unser Ziel und unsere Hoffnung, Sport- und Bewegungsprogramme wie das am Universitätsklinikum Ulm als festen Bestandteil einer onkologischen Therapie zu etablieren“, erklärt Klaus Schrott, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Leben mit Krebs. „Für eine bessere Lebensqualität von Krebspatienten ist regelmäßige sportliche Betätigung genauso wichtig wie medizinische und medikamentöse Behandlung“, so Schrott weiter. Die Regatta Rudern gegen Krebs, die 2005 zum ersten Mal stattfand, ist inzwischen an 23 Standorten in Deutschland zum regelmäßigen Bestandteil des sportlichen Jahreszyklus geworden. Mehr als 5 Mio. € konnte die Stiftung seit ihrer Gründung bundesweit an Spenden und Sponsorengeldern für die Verbesserung der Lebensqualität für Menschen mit einer Krebsdiagnose erlösen. „Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums und der Universität rudern am Sonntag mit gegen Krebs“, sagt Prof. Dr. Udo X. Kaisers, der Leitende Ärztliche Direktor des Ulmer Universitätsklinikums. „Viele von ihnen setzen sich auch an den übrigen Tagen des Jahres für Krebspatienten ein, z.B. als Wissenschaftler, Ärzte oder Pflegekräfte. Für diesen Einsatz möchte ich allen danken.“ Auch die Universität Ulm ist mit vielen Ruderteams dabei, Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Weber greift im Vierer der Universitätsgesellschaft selbst in die Ruder. „Ein besonderer Dank geht an die großzügigen Sponsoren der Veranstaltung und an die vielen ehrenamtlichen Helfer des Ulmer Ruderclubs Donau e.V., ohne deren Unterstützung die Veranstaltung nicht möglich wäre“, betont Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jürgen M. Steinacker, Leiter der Sport- und Rehabilitationsmedizin am Ulmer Universitätsklinikum.

Mit freundlichen Grüßen
Petra Schultze

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