Bekanntmachung zur Förderung deutsch-afrikanischer Forschungsprojekte im Bereich Ernährung

Mit dem Förderinstrument „Forschungskooperationen für Welternährung“ sollen verstärkt dauerhafte, bilaterale Partnerschaften zwischen Agrarforschungseinrichtungen in Entwicklungsländern und solchen in Deutschland entstehen. Für Forschungsvorhaben zum Thema „Nutrition – Diversifizierte Landwirtschaft für ausgewogene Ernährung in Subsahara Afrika“ kann nun eine Förderung beantragt werden.

Inhaltliche Schwerpunkte
Die angestrebten Forschungsvorhaben sollen sich im weitesten Sinne mit der ernährungssensitiven Nahrungsmittelproduktion in der Zielregion befassen. Insbesondere soll der Beitrag einer diversifizierten Landwirtschaft zur Bekämpfung von Mangel- und Fehlernährung analysiert und geeignete Ansätze aufgezeigt werden.

Es werden auch Projekte gefördert, welche Forschungsfragen zur Bedeutung von Obst und Gemüse, insbesondere heimischer, auch vernachlässigter, Kulturarten und anderer pflanzlicher Nahrungsmittel zur Verbesserung des Ernährungsstatus der lokalen Bevölkerung bearbeiten.

Daneben ist es wichtig, die dortigen nationalen Akteure aus Forschung, Beratung/Bildung und Politik, die hauptsächlich im Bereich der landwirtschaftlichen Primärproduktion involviert sind, für das Thema Ernährung zu gewinnen.

Mögliche Forschungsschwerpunkte sind:
● Beiträge einer diversifizierten und ernährungssensitiven Landwirtschaft zur Bekämpfung von Mangel- und Fehlernährung insbesondere durch nachhaltige Erzeugung einer Vielzahl von ernährungsphysiologisch hochwertigen Lebensmitteln
● Vermeidung von Verlusten entlang der Wertschöpfungskette, insbesondere in qualitativer (ernährungsphysiologischer) Sicht
● Konsummöglichkeiten und Konsumverhalten in der Zielregion im Hinblick auf eine ausgewogene Ernährung
● Umfassende Ansätze zur Gestaltung und nachhaltigen Implementierung einer ernährungssensitiven und diversifizierten Landwirtschaft.

Geografischer Schwerpunkt
Der regionale Fokus liegt im östlichen und südlichen Afrika. In Betracht kommen unter anderem Äthiopien, Uganda, Angola, Sambia, Mozambique, Südafrika und Madagaskar. Ziel der geförderten Vorhaben ist die Verbesserung des Ernährungsstatus durch eine stärkere Diversifizierung sowohl des Angebots als auch des tatsächlichen Verzehrs.

Weitere Informationen finden Sie unter

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