Bekanntmachung: Förderung einer transnationalen Data-Sharing-Initiative

Mehrere EU-Mitgliedstaaten haben sich in Joint Programming Initiativen (JPI) zusammengeschlossen. Die JPI sind ein Instrument zur gemeinsamen Programmplanung der Mitgliedstaaten des europäischen Forschungsraums und assoziierter Staaten im Bereich Forschung und Entwicklung. Mit ihnen sollen große gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden, die ein einzelner Mitgliedstaat alleine nicht bewältigen kann.

Gesunde Ernährung – Große Herausforderung für die Zukunft
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) engagiert sich in der „European Nutritional Phenotype Assessment and Data Sharing Initiative“ (ENPADASI), da Ernährung und Gesundheit ebenfalls zu diesen Herausforderungen zählen. Ziel dieser Initiative ist es, Strategien für eine bessere Ernährung und mehr physikalische Aktivität zu entwickeln und dabei die Gesundheit in den Mittelpunkt zu stellen sowie Mangelernährung, zu wenig Bewegung und chronische Krankheiten zu vermeiden.
Gesundheit, Wohlbefinden und Wohlstand der Bevölkerung sind für die Zukunft von größter Bedeutung. Es wird immer deutlicher, dass insbesondere eine schlechte Ernährung, bestimmte Lebensgewohnheiten und Adipositas hauptverantwortlich sind für viele chronische Krankheiten. Vor diesem Hintergrund haben sich jetzt mehrere Mitgliedstaaten in der JPI „A Healthy Diet for a Healthy Life“ (HDHL) zusammengeschlossen.

Was wird gefördert?
Im strategischen HDHL-Forschungsbereich „Diet-related chronic diseases“ wurde der Bedarf standardisierter Rahmenbedingungen für Interventionsstudien am Menschen zu Ernährung und Gesundheit sowie deren Ergebnissedarstellung in einer Open-Access-Referenzdatenbank festgestellt. Vor diesem Hintergrund wird die zweijährige Teilnahme an einer „European Nutritional Phenotype Assessment and Data Sharing Initiative“ (ENPADASI) in Deutschland mit ruind 200.000 Euro gefördert. Das Projekt wird in Form eines „Knowledge Hub“ ausgeschrieben, das heißt, alle teilnehmenden, national ausgewählten Forschergruppen arbeiten zusammen und stellen einen gemeinsamen Projektantrag.

Weiterführende Informationen
Als Ansprechpartner stehen in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Dr. Johannes Bender, Telefon 0228/68 45 -3610 oder E-Mail , und Dr. Annika Fuchs, Telefon 0228/68 45 -3746 oder E-Mail zur Verfügung.

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