Beitrag zu Grundlagen der Sklerodermie in New England Journal of Medicine

Prof. Dr. Bernhard Homey, Direktor der Hautklinik, und Dr. Stefan Meller, ebenfalls Hautklinik des Universitätsklinikums, waren als Ko-Autoren eines internationalen Teams an der Arbeit beteiligt. Die Gruppe von Wissenschaftlern hat die Grundlagen der unheilbaren Autoimmunerkrankung untersucht und einen neuen Aspekt der Entstehung der Sklerodermie beschrieben.

Sie konnten zeigen, dass das Chemokin CXCL4, das vorherrschende Signalprotein ist, das bei Patienten mit einer systemischen Sklerodermie durch bestimmte Zellen des Immunsystems (plasmazytoide dendirtische Zellen) vermehrt produziert wird. Je höher die Konzentration des Chemokins im Blutserum, desto schwerer war die Erkrankung der Patienten im Hinblick auf Haut- und Lungenfibrose sowie eines Bluthochdrucks des Lungenkreislaufes. Lungenfibrose und der Bluthochdruck des Lungenkreislaufes sind die häufigsten Todesursachen bei dieser Krankheit.

In der Studie wurden insgesamt 773 Patienten mit unterschiedlichen Schweregraden der Erkrankung untersucht. Das Chemokin CXCL4 kann als Biomarker für die Krankheit herangezogen werden, so die Autoren. Die vollständige Entstehung der Sklerodermie ist aber weiterhin nicht vollständig erforscht und bedarf daher weiterer Studien.
Original Publikation: New England Journal of Medicine, 2014: 30; 433-43.

Kontakt: Prof. Dr. Bernhard Homey, Direktor der Hautklinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, und Dr. Stephan Meller, Oberarzt, Hautklinik: Tel.: 0211 / 81-17632; stephan.meller@med.uni-duesseldorf.de

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