Befreit durchatmen

(djd). Brennende Augen, Kopfschmerzen, Niesen und Atemnot: 15 Prozent der Bundesbürger machen Schätzungen zufolge jährlich eine Leidenszeit durch. Wenn Erlen-, Eschen- und Birkenpollen durch die Lüfte wehen, wird für Heuschnupfenpatienten das Leben häufig zur Qual. Neben den notwendigen medizinischen Vorsorgemaßnahmen sollte man den „Übeltätern“ so gut wie möglich aus dem Wege gehen.

Spezialfilter gegen Pollen

Besonders wichtig ist es, die eigene Wohnung möglichst allergenfrei zu halten, denn immerhin verbringt der Durchschnittsbürger rund 80 Prozent seiner Zeit in geschlossenen Räumen. „Daher sollten Heuschnupfenpatienten unbedingt für gesunde Luftverhältnisse im Haus sorgen. Kontrollierte Wohnungslüftungssysteme mit Feinstpollenfiltern können ganz entscheidend die Allergenbelastung in der Raumluft verringern“, erklärt Dr. Lothar Breidenbach, technischer Geschäftsführer des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH).

Die meisten modernen Lüftungssysteme können heute zu geringen Kosten mit einem solchen Spezialfilter ausgestattet werden. Damit lässt sich die Pollenkonzentration im Gebäude auf ein Minimum reduzieren, Pollenallergiker können wieder befreit durchatmen. Mehr zum Thema Wohnungslüftung gibt es unter http://www.wohnungs-lueftung.de, dem Verbraucher-Informationsportal des BDH und des Fachverbands Gebäude-Klima e.V. (FGK).

Gesunde Luftverhältnisse

Eine kontrollierte Wohnungslüftung sorgt generell für ein gesundes Innenraumklima, indem sie selbst in modernen, hochgedämmten Energieeffizienzbauten stets einen kontinuierlichen Luftaustausch sicherstellt. Damit wird verhindert, dass sich potenzielle Schadstoffe in der Luft anreichern können oder der CO2-Wert zu hoch wird. Zudem reguliert die Wohnungslüftung die Raumluftfeuchte und beugt damit einer Bauschimmelbildung vor, die ebenfalls Allergien und Atemwegserkrankungen auslösen kann.

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