Bayer unter den TOP 5 der umsatzstärksten deutschen Pharmaunternehmen

Zurück unter den TOP 5 der umsatzstärksten deutschen Pharmaunternehmen im Marktfeld Apotheke und Klinik mit einer Palette von 16 Projekten in der klinischen Phase III, so stellt sich Bayer auf der 3. Jahresmedienkonferenz dar. In der für die Zulassung entscheidenden Prüfungsphase III hat das Unternehmen mit Stammsitz in Leverkusen allein 5 Projekte in der Onkologie, 5 im Bereich Herz-Kreislauferkrankungen und 2 Projekte in der Frauengesundheit. Nach den Worten von Frank Schöning, Geschäftsführer der Bayer Vital GmbH, gehört Bayer zur Zeit zu den am schnellsten wachsenden deutschen Pharmafirmen und hat die Aspiration, unter die TOP 3 der führenden Pharma-Konzerne in Deutschland zu gelangen. Bayer bekennt sich zu Deutschland. An 12 Standorten von Kiel bis Grenzach sind 14.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem Traditionsunternehmen beschäftigt.

Oraler Gerinnungshemmer Faktor Xa-Inhibitor Xarelto Hauptumsatzträger

Hauptumsatzträger ist der Faktor Xa-Inhibitor Xarelto mit dem Wirkstoff Rivaroxaban, einem oralen Gerinnungshemmer, der in Deutschland in 5 Indikation zugelassen ist und damit z.Zt. das breiteste Anwendungsspektrum aller neuen orale Antikoagulanzien  (NOAKs) bietet. „Xarelto wird weiterhin in klinischen Studien für neue Indikationen geprüft“, so Dr. Robin Wegener, „denn das medizinische Potenzial, bei thromboembolischen Erkrankungen Therapieverbesserungen zu erzielen, ist enorm.“ Bayer führt u. a. für Xarelto neben Phase II-IIIB/IV Studien auch sogenannte „Real-World-Studies“ durch, die zwischen 2.500 bis über 17.000 Patienten einbeziehen. „In diesen Studien bestätigen wir das positive Nutzen-Risiko-Profil mit großen Patientengruppen im klinischen Alltag und haben einen kontinuierlichen Erkenntnisgewinn zum Wert der Therapie. Für den wissenschaftlichen Dialog und schlussendlich für die Patienten sind diese Studien von hohem Wert“, folgert Wegener.

 


Sind sich einig: ohne Wertschätzung für Innovation kein Therapiefortschritt: Stefan Meyer (Bayer Vital, Leiter Consumer Care), Birgit Fischer (VfA, Hauptgeschäftsführerin), Frank Schöning (Bayer Vital, Geschäftsführer), Dr. Robin Wegener (Bayer Vital, Leiter Medizin), v.l.n.r; (Foto: MEDIZIN ASPEKTE, J. Wolff)

Aspirin – Verkleinerung der Wirkstoffpartikel der Acetylsalicylsäure um 90 Prozent

Aber auch bei einem Traditionspräparat wie Aspirin bleibt Bayer am Ball und “erfindet” den Wirkstoff durch Mikronisierung neu: Die Wirkstoffpartikel der Acetylsalicylsäure sind um 90 Prozent verkleinert worden. Zudem enthält die neue Tablette Natriumcarbonat, wodurch der Zerfall der Tablette wie bei einer Brausetablette beschleunigt wird. Beides führt nach den Worten von Stefan Meyer, Leiter Consumer Care bei Bayer Vital, zu einer sechsmal schnelleren Auflösung der Tablette im Magen, einer schnelleren Freisetzung der Acetylsalicylsäure und Aufnahme des Wirkstoffs in den Blutkreislauf. Als Folge davon profitieren Schmerzpatienten von einem schnelleren Wirkeintritt. Um das Schlucken der Tablette zu erleichtern, wurde die neue Aspirin Tablette darüber hinaus mit einem Überzug versehen.

Quelle
3. Jahresmedienmeeting, Juli 2014
Veranstalter: Bayer Vital GmbH, Leverkusen

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