Baustart des Zentrums für Biomolekulare Wirkstoffe

Jetzt kann es losgehen: Am Schneiderberg 38 (gegenüber Einmündung Glünderstraße) beginnt der Bau des Zentrums für Biomolekulare Wirkstoffe (BMWZ). Zur Grundsteinlegung am Mittwoch, 24. Oktober 2012, um 12 Uhr sind Medienvertreterinnen und –vertreter herzlich willkommen. Neben Universitätspräsident Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Matthias Reinhard, Bauamtsleiter des Staatlichen Baumanagements Hannover, Prof. Dr. Udo Schmitz, Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät, und Prof. Dr. Andreas Kirschning vom BMWZ wird Prof. Dr. Johanna Wanka, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, ein Grußwort halten. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fotos sowie die Einladung zu einem Umtrunk im Foyer der Organischen Chemie, Am Schneiderberg 1b.

Das BMWZ, ein durch das Präsidium der Leibniz Universität Hannover eingerichtetes Forschungszentrum mit einer Nutzfläche von 2.018 Quadratmetern, entsteht in unmittelbarer Nähe zum neuen Laboratorium für Nano- und Quantenengineering (LNQE) am Schneiderberg in Hannovers Nordstadt. Die Kosten, die sich Bund und Land teilen, sind mit Ersteinrichtung und Großgeräten bei rund 21 Millionen Euro veranschlagt. Voraussichtlich im Herbst 2014 soll das Forschungsgebäude von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bezogen werden.

Insgesamt 13 Arbeitsgruppen aus der Chemie und der Biologie werden in dem Forschungsneubau zusammenarbeiten. Eine bereits jetzt bestehende enge Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen aus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und dem Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig lässt einen in Deutschland einmaligen Forschungsverbund entstehen.

Das BMWZ soll Wirk- und Naturstoffe wie beispielsweise Argyrin weiterentwickeln, um diese für die medizinische Anwendung besser nutzbar zu machen. Diese Stoffe besitzen eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit bei der Bekämpfung von Krebs und Infektionskrankheiten. Der Neubau wird neben chemischen Laboratorien für die präklinische Weiterentwicklung von Wirkstoffen und biologischen Laboratorien zur Generierung biochemisch modifizierter Naturstoffe auch ein Hochfeld-NMR-Spektrometer für die detaillierte Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen kleinen Molekülen und den biologischen Zielmolekülen bieten.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Mechtild Freiin v. Münchhausen, Pressesprecherin der Universität und Leiterin des Referats für Kommunikation und Marketing, unter Telefon +49 511 762 5355 oder per E-Mail unter gern zur Verfügung.

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