Backpacker müssen sich sputen

(djd). Grün schimmernde Polarlichter in der Arktis, Eisbären in freier Wildbahn an der Hudson Bay, Elche in den weitläufigen Wäldern – und jede Menge gastfreundlicher Menschen in pulsierenden Metropolen wie Vancouver oder Toronto. Wer all das 2013 bei einem Work & Travel-Aufenthalt in Kanada erleben will, sollte rechtzeitig mit den Planungen beginnen. Bereits Mitte Januar startet das zweitgrößte Land der Erde die Vergabe der sogenannten „Working-Holiday-Visa“ für dieses Jahr. Die verfügbare Zahl der Visa für Bundesbürger ist begrenzt. Wichtig zu wissen: Die begehrten Einreisedokumente werden in der Reihenfolge der eingehenden Anträge gewährt. Damit bei der Beantragung alles glatt läuft, macht es Sinn, auf die Unterstützung durch eine erfahrene Austauschorganisation wie beispielsweise Stepin zu vertrauen. Alle Informationen gibt es unter http://www.stepin.de/work-travel-kanada und unter http://www.youtube.com/mystepin im Internet.

Voraussetzungen erfüllt?

Kevin Fleckenstein ist bei der Austauschorganisation Berater für Kanada. Er nennt die wichtigsten Voraussetzungen, um das Visum zu bekommen: „Teilnehmer müssen die deutsche Staatsangehörigkeit, ihren ersten Wohnsitz in Deutschland und eine Auslandskrankenversicherung haben. Sie sollten zwischen 18 und 35 Jahre alt sein und nachweisen, dass sie über 2.500 kanadische Dollar verfügen.“ Dann steht dem Jobben und Reisen für bis zu zwölf Monate in dem riesigen Land zwischen Pazifik, Atlantik und arktischem Ozean nichts mehr im Weg. Dabei ist es von Vorteil, bei der Ankunft in Vancouver oder Toronto von einem Partnerbüro der deutschen Organisation fundierte Starthilfe bei der Job- und Wohnungssuche sowie bei den anfallenden Formalitäten zu erhalten.

Flexibilität und Zuverlässigkeit sind gefragt

„Backpacker, die flexibel und zuverlässig sind, Eigeninitiative zeigen und gut Englisch sprechen, haben gute Aussichten auf Jobs“, weiß Kevin Fleckenstein aus eigener Erfahrung. Solche Jobs gibt es in der Gastronomie, im Einzelhandel und auf Farmen im ganzen Land. Constanze Fischer beispielsweise hat die Monate in Kanada genossen: „Der Aufenthalt hat mich selbstständiger gemacht und gelehrt, nicht so schnell aufzugeben und flexibel zu sein. Außerdem ist es auch eine echte kanadische Erfahrung, auf einer Farm ,in the middle of nowhere‘ zu leben und am Lagerfeuer die Ruhe zu genießen.“ Für alle, die im Ausland mit dem Rucksack reisen und arbeiten wollen, hält sie einen Tipp parat: „Einfach mal die Ruhe bewahren und nicht auf deutscher Perfektion bestehen!“

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