Bachelor-Thesis über Furan in Kaffee ausgezeichnet

Am Hochschulstandort Sigmaringen studierte Julia Waizenegger „Lebensmittel, Ernährung, Hygiene“. Für ihre Bachelor-Thesis analysierte sie die Furan-Konzentration in Kaffeeprodukten, die bei Jugendlichen besonders beliebt sind. Furan ist ein Stoff, der von der World Health Organisation als möglicherweise krebserregend eingestuft wird. Teil der Untersuchung war, das Gesundheitsrisiko für deutsche Jugendliche zu bewerten. Die auf Englisch verfasste und mit 1,0 benotete Abschlussarbeit trägt den Titel „Analysis and risk assessment of furan in coffee products targeted to adolescents“.

Die Sigmaringer Absolventin ist eine von fünf Preisträgerinnen, die der Verband der Oecotrophologen Mitte Juni bei einem Kongress in Nürnberg ehrte. Sie teilt sich 700 Euro Preisgeld mit Claudia Fuhrmann von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, deren Diplomarbeit von der Jury gleich gut bewertet wurde. Der Verband zeichnet einmal pro Jahr besonders gute Doktor-, Diplom-, Master- oder Bachelorarbeiten im Bereich der Ernährungswissenschaften aus.

Betreuerin von Julia Waizenegger war ihre Professorin Dr. Gertrud Winkler. Sie sagt: „Die in Kooperation mit dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe erstellte Arbeit ist sowohl in wissenschaftlicher als auch in praktisch-präventiver Hinsicht von hoher Bedeutung.“ Der Umfang des praktischen und schriftlichen Teils gehe deutlich über den anderer Bachelorarbeiten hinaus. Die Oecotrophica-Preisträgerin gehörte bei der Abschlussfeier der Hochschule im Oktober 2011 auch zu den Besten ihres Jahrgangs. Inzwischen strebt sie einen Masterabschluss an. Sie studiert Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

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