Babys werden erstmals auf Mukoviszidose untersucht

„In Mecklenburg-Vorpommern haben alle Neugeborenen ein Recht auf ein Neugeborenen-Screening auf angeborene, behandelbare Erkrankungen des Stoffwechsels und der Hormone. Dieses sah bis jetzt eine Untersuchung auf Mukoviszidose nicht vor“, sagte der Direktor des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin, Prof. Matthias Nauck. „Mukoviszidose ist eine der häufigsten vererbten und sehr schwerwiegenden Stoffwechsel-Erkrankungen in Mitteleuropa. Eine rechtzeitige Diagnose ist für die Betroffenen sehr wichtig.“

In dem Pressegespräch mit anschließender Laborführung soll die Untersuchungsmethodik erläutert und die medizinische Bedeutung einer Früherkennung aufgezeigt werden. Das Vorhaben wird im Rahmen des Operationellen Programms „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ – „Grenzübergreifende Zusammenarbeit“ der Länder Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg und der Republik Polen (Wojewodschaft Zachodniopomorskie) mit dem Interreg VI A Projektes „PomScreen“ realisiert.

Projektvorstellung Mukoviszidose-Vorsorgeuntersuchung für Neugeborene
Montag, 15. Oktober 2012,
um 10.00 Uhr
Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (Seminarraum 75), Sauerbruch-Straße

Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen.

Zur Projektvorstellung werden der Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Dr. Arthur König, der Elternsprecher des Mukoviszidose Zentrum MV, Hans-Joachim Walter und Susanne Drückler aus dem Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales MV sowie die polnischen Projektpartner erwartet.

Universitätsmedizin Greifswald
Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin
Neugeborenenscreeninglabor Mecklenburg-Vorpommern
Direktor: Prof. Matthias Nauck
Projektkoordinatorin: Dr. Theresa Winter
Ferdinand-Sauerbruch-Straße, 17475 Greifswald
T +49 3834 86-55 41
E theresa.winter@uni-greifswald.de

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