Auszeichnungen der Röntgengesellschaft an zwei Charité-Radiologen verliehen

Die Deutsche Röntgengesellschaft hat zwei Radiologen der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit hochrangigen Auszeichnungen geehrt. Für seine hervorragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Molekularen Magnetresonanztomographie bei kardiovaskulären Erkrankungen wurde Privatdozent Dr. Marcus R. Makowski vom Institut für Radiologie und Neuroradiologie am Campus Charité Mitte mit dem Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis ausgezeichnet. Der Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, wird jährlich von der Deutschen Röntgengesellschaft an Wissenschaftler unter 40 Jahren zum Gedenken an ihren Namensgeber vergeben.

Prof. Ulrich Speck vom Institut für Experimentelle Radiologie am Campus Charité Mitte wurde für sein Lebenswerk die Herrmann-Rieder-Medaille verliehen. Prof. Speck habe die erfolgreiche Behandlung vieler Gefäßerkrankungen maßgeblich beeinflusst, so die Deutsche Röntgengesellschaft. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die experimentelle und klinische Entwicklung von Ballon-Beschichtungen, mit denen die Blutgefäße nach Wiedereröffnung durch einen Katheterballon dauerhaft geöffnet gehalten werden, so dass die Gefahr erneuter Gefäßverengungen durch Arteriosklerosen vermindert wird. Die Rieder-Medaille wird seit 1928 alle zwei Jahre an herausragende Persönlichkeiten der Radiologie verliehen.

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