Auszeichnung für Prof. Schnell und Dr. Just von der UW/H und Dr. Schulz vom Uniklinikum Düsseldorf

Prof. Dr. Martin W. Schnell und Dr. Johannes Just vom Institut für Ethik und Kommunikation im Gesundheitswesen (IEKG) der Universität Witten/Herdecke haben zusammen mit Dr. Christian Schulz vom Universitätsklinikum Düsseldorf, einem Alumnus der UW/H, den Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gewonnen.

Ausgezeichnet wird ihr Projekt „Palliative Care für ältere Menschen – die Entwicklung eines Lehrplans für die Pflege und Medizinstudenten“. Dabei geht es um ein Lehrkonzept, nach dem Studierende der Humanmedizin und Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege gemeinsam lernen, wie ältere Patienten am Lebensende zu behandeln und zu versorgen sind. Dieses Lehrkonzept wurde von den Preisträgern in der Praxis erprobt und wissenschaftlich erforscht.

Den Förderpreis verleiht die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin seit dem Jahr 2008 zur Anerkennung besonderen Engagements und zur Förderung von Initiativen und Projekten im Rahmen der ambulanten Palliativversorgung. Stifter des Preises ist die Firma Mundipharma. Ausgezeichnet werden damit Personen oder Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Entwicklung der Palliativmedizin im ambulanten Bereich verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 10.000 € dotiert, womit gleichzeitig auch eine zukünftige Weiterführung der ausgezeichneten Projekte gefördert wird.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sehen sie als Würdigung der Arbeit aller am Projekt Beteiligten an“, sagt der Direktor des IEKG an der Universität Witten/Herdecke, Prof. Martin W. Schnell. „Wir konnten zeigen, dass gemeinsames Lernen von Heilberuflern sinnvoll und wichtig ist.“

Die Preisverleihung findet am 9. September 2011 auf der Jahrestagung der DGP in Saarbrücken statt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei: Prof. Dr. Martin Schnell, (02302 / 926-214, martin.schnell@uni-wh.de).

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung.

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