Ausstellung des Mammographie-Screening-Programms im Ministerium für Gesundheit

Für das Fotoprojekt, das auf den Start des Mammographie-Screenings vor fünf Jahren aufmerksam machen soll, konnte die international renommierte Fotokünstlerin Bettina Flitner gewonnen werden. In den sensiblen Portraits stellt sie die Frauen in den Mittel¬punkt und gibt ihnen durch ein kurzes persönliches Zitat eine Stimme.

„Mit dieser Ausstellung möchten wir die Frauen einladen, sich näher mit dem Thema Mammographie-Screening zu beschäftigen“, so Dr. Wolfgang Aubke, Beiratsvorsitzender der Kooperationsgemeinschaft Mammographie.

Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler sagte anlässlich der Eröff¬nung: „Die Fotoausstellung ist ein wichtiger Beitrag, um das Interesse und das Vertrauen der Frauen für das Mammographie-Screening-Programm zu stärken“.

Die Ausstellung ist vom 25. November bis zum 19. Dezember 2010 von jeweils 12.00 bis 20.00 Uhr im Atrium des Bundesministeriums für Gesundheit zu sehen. (Bundesministerium für Gesundheit, Friedrichstraße 108, 10117 Berlin)

Im Jahr 2002 hatten Bundestag und Bundesrat einstimmig be¬schlossen, ein Mammographie-Screening-Programm auf der Grundlage der Europäischen Leitlinien in Deutschland einzuführen. Danach erhalten Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre eine Einladung zum Mammographie-Screening. Ziel des Brustkrebs-Screenings ist es, durch eine frühzeitigere Diagnose von Brustkrebs eine schonende und erfolgreiche Therapie der bösartigen Tumore zu erreichen und so die Sterblichkeit an der Erkrankung deutlich zu senken. Zur Koordination, Qualitätssicherung und Evaluation des Mammographie-Screening-Programms haben die gesetzlichen Krankenkassen und die Kassenärztlichen Bundes¬vereinigung gemeinsam die Kooperationsgemeinschaft Mammographie gegründet

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