Ausschreibung von Rechenzeit für Hochleistungsrechnen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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Natur- und lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung ist heute auf die Verfügbarkeit von ausreichend dimensionierten Rechenressourcen angewiesen. Anwender von MOGON II sind Arbeitsgruppen aus der Physik, Mathematik, Informatik, Biologie, Medizin, Chemie und den Geowissenschaften. Die mit MOGON II untersuchten Fragestellungen beinhalten die Simulation der Struktur der Materie und Antimaterie sowie die Entwicklung neuer Werkstoffe, die Verbesserung von Krebstherapien und unser Verständnis der Evolution und ermöglichen die Entwicklung präziserer Wetter- und Klimamodelle. Auch Fragestellungen im Themenbereich künstlicher Intelligenz werden untersucht.

MOGON II kann in einer Sekunde rund zwei Billiarden Einzelberechnungen oder zwei Petaflops ausführen. In der Liste der weltweit 500 schnellsten Rechner lag MOGON II damit zur Inbetriebnahme 2017 auf Platz 65. In der Spitze sind sogar 2,8 Petaflops möglich. Das System besteht aus 1.876 Knoten, von denen 822 Knoten mit jeweils zwei 10-Kern Broadwell-Prozessoren (Intel 2630v4) CPUs ausgestattet und 1.136 Knoten mit jeweils zwei 16-Kern Skylake-Prozessoren (Xeon Gold 6130) ausgestattet und per OmniPath 100 Gbits (Fat-tree) verbunden sind. Insgesamt ergibt dies rund 50.000 Kerne.

Weitere Informationen:

  • https://hpc.uni-mainz.de/call-for-proposals-for-hpc-compute-resources-2019


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