Augen Lasern – Methoden, Kosten und Risiken

Augen Lasern

Ob Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautkrümmung oder Alterssichtigkeit – mit einem Lasereingriff am Auge lassen sich viele Ursachen von Fehlsichtigkeit beheben. Wir erklären, welche Voraussetzungen für den Eingriff gegeben sein müssen, gehen auf einzelne Laser-Verfahren sowie auf mögliche Risiken und Nebenwirkungen ein. Außerdem geben wir einen Überblick über mögliche Kosten.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Möchte man eine Sehschwäche durch Lasern korrigieren lassen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Denn: Nicht für jeden kommt Augenlasern infrage. Beim Termin mit einem Facharzt für Augenheilkunde kann mittels Untersuchungen abgeklärt werden, ob eine medizinische Operation infrage kommt. 

Welche Voraussetzungen für das Augenlasern erfüllt werden müssen, hängt zwar immer auch von der gewählten Laser-Methode ab. Doch grundsätzlich sollten folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Fehlsichtigkeit ist stabil und hat sich im letzten Jahr nicht stark verändert
  • Es liegen keine weitere Augenerkrankung vor
  • Es liegt keine krankhafte Hornhautveränderung wie Keratokonus vor und die Hornhaut ist ausreichend dick
  • Der Patient ist nicht schwanger und befindet sich auch nicht in der Stillzeit
  • Die Sehschwäche liegt zwischen -10 bis +5 Dioptrien

Welche Augenlaser-Verfahren gibt es?

Wer seine Augen lasern lässt, kann zwischen verschiedenen Laser-Verfahren wählen. Wir stellen die bekanntesten vor.

LASIK:

Das LASIK-Verfahren wird sehr häufig eingesetzt und hat sich seit 1990 bewährt. Die Methode gilt als besonders risiko- und schmerzarm.

LASEK:

Weil es besonders augenschonend und auch für Menschen mit dünner Hornhaut geeignet ist, kommt das LASEK-Verfahren häufig zur Anwendung.

Femto-LASIK:

Als Weiterentwicklung der LASIK-Methode werden bei diesem Verfahren keine mechanischen Hilfsmittel verwendet.

ReLEx-SMILE:

Diese Methode überzeugt durch den sanften, minimal invasiven Eingriff. Die Experten von www.lasik-welt.de können dieses Verfahren auch bei trockenen Augen und dünner Hornhaut anwenden.

PRK:

Dies ist die ursprüngliche Behandlungsmethode beim Augenlasern. Mit Hilfe eines Lasers wird Gewebe an der Hornhaut-Oberfläche abgetragen, so dass Hornhautverkrümmungen ebenso wie Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit korrigiert werden können. Allerdings gilt dieses Verfahren heute nicht mehr als aktuell.

Trans-PRK/SmartSurfACE:

Patienten können sich auch für dieses Augenlaser-Verfahren entscheiden. Dieses ist nicht invasiv und wurde auf Grundlage der bewährten PRK-Methode entwickelt.

Epi-LASIK:

Hierbei handelt es sich um eine moderne, schonende Variante der PRK, die sehr komplikationsarm ist.

iLASIK:

Ähnlich wie bei Femto-LASIK erfolgt das Augenlasern bei dieser Methode computergesteuert und hochpräzise.

Diese Risiken und Nebenwirkungen gibt es

Wie bei jedem medizinischen Eingriff, kann ein Restrisiko auch beim Augenlasern nicht ausgeschlossen werden. Die Komplikationsraten liegen jedoch bei unter 1 %. Welche Nebenwirkungen nach dem Lasern auftreten können, hängt vom gewählten Laser-Verfahren ab. Vor dem Eingriff sollten diese unbedingt mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Zu den möglichen Nebenwirkungen einer Augenlaser-OP gehören:

  • Trockenheitsgefühl der Augen
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • Fremdkörpergefühl
  • Blendeffekt bei Nacht
  • Beeinträchtigung der Sehkraft in der Dämmerung
  • Sehen von Lichthöfen

Direkt nach der Operation haben viele Patienten zudem eine verschwommene Sicht. In der Regel handelt es sich bei den genannten Nebenwirkungen nur um kurzfristige Einschränkungen, die mit Augentropfen behandelt werden können.

Wie hoch sind die Kosten beim Augenlasern?

Mit welchen Kosten man beim Augenlasern rechnen muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Vor allem das Alter des Patienten sowie die Stärke der Sehschwäche spielen eine Rolle. Am besten lässt man sich vorher individuell über Möglichkeiten und Kosten beraten. Folgende Kosten können als Richtwerte dienen:

  • Augencheck/Erstuntersuchung: zwischen 0 und 50 Euro
  • Voruntersuchung beim Arzt: zwischen 35 und 100 Euro
  • Behandlung und Nachsorge: zwischen 800 und 2.600 Euro je Auge

Die meisten gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht. Einige private Krankenversicherungen beteiligen sich jedoch an den Kosten.

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