Auge in Auge mit dem Luchs

(djd). Luchse sind scheue Waldbewohner, die der Wanderer normalerweise nicht zu Gesicht bekommt. Eine Ausnahme bildet aber das Freigehege bei Bad Harzburg: Hier können große und kleine Besucher die seltenen Großkatzen aus der Nähe sehen und von einer Beobachtungsplattform aus bei den öffentlichen Fütterungen zuschauen. Mitarbeiter des Nationalparks Harz erläutern dabei ihr erfolgreiches Auswilderungsprojekt, das den Luchs im Harz wieder heimisch gemacht hat.

Zu den „Pinselohren“ führt von Bad Harzburg aus auch ein neu ausgeschilderter Rundwanderweg. An der gut 16 Kilometer langen Luchstour liegen zwei Waldgaststätten, in denen eine wohlverdiente Pause eingelegt werden kann. Per Burgberg-Seilbahn oder von April bis Mitte November mit dem Bus kann die Wanderung auch familienfreundlich abgekürzt werden. Die Luchstour ist einer von fünf neu konzipierten Themenwegen, auf denen Bad Harzburg zum Wandern einlädt. Die „Kästeklippentour“ etwa führt auf eine 600 Meter hohen Klippenformation, von der eine beeindruckende Aussicht zu genießen ist. Sportliche Urlauber erklimmen auf dem Teufelsstieg den Brocken, während Genusswanderer den Eckerstausee umrunden.

Zu den Themenwegen gibt es auch geführte Wanderungen, GPS-Tracks zum Download und Komplettangebote mitsamt Wellness in der Sole-Therme. Buchung und Auskunft sind bei der Tourist-Information Bad Harzburg, Telefon 05322-75330, Internet: http://www.bad-harzburg.de möglich.

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