Aufgefüllte Steine

(djd). Mauern aus Natursteinen werden als dauerhafter Grundstücksabschluss oder als dekoratives Trennelement auch im privaten Garten immer beliebter. Dazu trägt sicherlich auch bei, dass man eine Natursteinmauer heute nicht mehr mühsam Stein auf Stein errichten muss. Einfacher geht dies mit sogenannten Gabionen. Dies sind Drahtkörbe aus verzinktem Metall, die einfach mit Bruchsteinen aufgefüllt werden und so fast im Handumdrehen an der gewünschten Stelle stehen.

Natürlicher Look mit gutem Sicht- und Schallschutz

Bekannt sind Gabionen schon länger aus dem öffentlichen Raum, wo sie für Lärm- oder Sichtschutzwände, zur Befestigung von Hängen und Böschungen, im Landschaftsbau, im Straßen- und Wegebau und vielen anderen Bereichen eingesetzt werden. Im privaten Umfeld beliebt machen sie ihr einfacher Aufbau, der natürliche und dekorative Look, der sich mit unterschiedlichen Gesteinsarten und -farben nach Geschmack variieren lässt, sowie die guten Sichtschutz- und Schallschutzeigenschaften.

Stückverzinkte Körbe bieten den besten Witterungsschutz

Bei der Planung einer Steinmauer mit Gabionen sollte man darauf achten, dass diese einen dauerhaften Korrosionsschutz besitzen. Denn Rost gefährdet die tragende Funktion der Drahtkörbe. Auch kann die Ästhetik einer Gabionenmauer schnell unter Rostflecken leiden. Empfehlenswert sind daher stückverzinkte Gabionen.

Dabei werden erst die fertig bearbeiteten Drahtkörbe komplett in ein Zinkbad getaucht. Durch diesen Rundumschutz wird beim Stückverzinken sichergestellt, dass es keine Schwachstellen an nachträglich geschweißten Verbindungsstellen oder an Schnittkanten wie bei Gabionen aus Galfan gibt. Stückverzinkte Gabionen sind zudem deutlich langlebiger als solche aus Galfan, da sie erheblich dickere Zinkschichten aufweisen und ihr Korrosionsschutzfaktor vergleichbar ist. Somit sind durch Stückverzinken geschützte Gabionen bestens und dauerhaft gerüstet für Schnee und Regen.

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