Auf zeitgemäße Technik setzen

(djd). Die Folgen der außergewöhnlich kalten Winterperiode zu Beginn des Jahres werden viele Hausbesitzer unmittelbar an ihrer Heizenergierechnung ablesen können. Aber auch unabhängig von extremen Wetterphänomenen machen sich spätestens seit der Energiewende viele Hausbesitzer Gedanken über das Thema Energieeffizienz. Das ergab die aktuelle Umfrage „Modernisierungsbarometer für Hausbesitzer“, die von der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. in Auftrag gegeben wurde.

Viele Anlagen sind veraltet

Doch scheint das Bewusstsein über Verbesserungsmöglichkeiten nicht unmittelbar zum Handeln zu führen: Nur 19 Prozent der Befragten haben ihre Heizung erneuern, lediglich 28 Prozent Arbeiten zur Verbesserung der bestehenden Heizungsanlage durchführen lassen. Der weitaus größte Teil der Befragten, die noch keine Modernisierungen vorgenommen haben, gab als Grund dafür an, dass die alte Heizung noch funktioniere. Tatsächlich liegen aber bei 39 Prozent der Umfrageteilnehmer die bestehenden Anlagen mit einem Alter von 15 und mehr Jahren weit hinter dem heutigen Stand der Technik zurück. „Alte Heizungsanlagen sind wahre Energiefresser“, betont Horst Eisenbeis, Geschäftsführer der VdZ. Eine Modernisierung lohne sich mehrfach, da sie den Energieverbrauch spürbar senke, den Wert der Immobilie steigere und auch die Umwelt entlaste.

Internetportal gibt Tipps

Hausbesitzern, die sich unsicher sind, wie zeitgemäß die Technik in ihrem Keller noch ist und welche Investitionen sinnvoll sind, bietet das Infoportal http://www.intelligent-heizen.info einen Heizungsmodernisierungs-Fahrplan. Eine Checkliste hilft Verbrauchern dabei, bei einem geplanten Modernisierungsvorhaben den Überblick zu behalten. Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigt, kann sich unter dem Stichwort „Heizungsmodernisierung“ schrittweise anhand von Beispielen einen Überblick über Planung, Finanzierung und Profit verschaffen. Konkrete Fragen zu Technik und Kosten beantwortet das „Intelligent heizen 1×1“. Zudem stehen Broschüren zum Thema und zu staatlichen Fördermitteln als kostenlose Downloads bereit.

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