Auf Museumstour durch Frankfurt

(mpt-199) Frankfurt am Main ( http://www.frankfurt.de/ ) ist bekannt für seine Skyline, der die Wolkenkrater des Finanzbezirks ihr unverkennbares Aussehen geben. Eher weniger bekannt ist Frankfurt als Kulturmetropole. Doch vor allem am Mainufer tummeln sich zahlreiche Museen – hier wurde Ende der 80er Jahre die „Jahrhundertidee Museumsufer“ verwirklicht.

Wer über den Holbeinsteg kommt, der kommt als erstes am Haus Giersch vorbei, das seit der Jahrtausendwende mit regionaler Kunstgeschichte aufwartet. Direkt nebenan ist das Städel Museum zu finden. Dort haben sich europäische Künstler des 13. bis 20. Jahrhunderts eingefunden, darunter Rembrandt, Botticelli und Dürer.

Ein Blick in die spannende Filmgeschichte

Die Museumskette, die sich am Mainufer entlangschlängelt, hat noch zahlreiche andere Museen in petto. So das sehr beliebte Deutsche Filmmuseum, das durch die Filmgeschichte führt und unter anderem Filmplakate, Fotos, Kameras und Projektoren präsentiert. Ein nachgebautes Studio ist ebenso vorhanden, wie ein kommunales Kino, das außer montags täglich historische und cineastisch bedeutende Filme präsentiert. Mit dabei sind auch Retrospektiven und Filmforen.

Vom Weißen Haus zum Eisernen Steg

Dem New Yorker Richard Meier ist es zu verdanken, dass Frankfurt auch ein Weißes Haus hat. Es ist der Erweiterungsbau der Villa Metzler, die das Museum für angewandte Kunst beherbergt. Zu sehen sind dort Exponate wie Teppiche, Möbel und mittelalterliche Handschriften und Objekte aus der Buchdruckerkunst, ebenso wie Kleinode aus Glas, Keramik, Bronze, Edelsteinen, Porzellan und Elfenbein. In dem Museum sind rund 30.000 Objekte zu finden, weswegen es zu einem der bedeutendsten Museen für angewandte Kunst weltweit zählt.

Man kann die Museumsmeile auch gemütlich bei einem Spaziergang erleben und sich die Gebäude von außen betrachten. So schlendert man an prächtigen Bauten vorbei und gelangt schließlich zu einem der Wahrzeichen Frankfurts, dem Eisernen Steg. Diese Fußgängerbrücke wurde 1869 erbaut und ist der Ausgangspunkt für Bootsrundfahrten durch den Osthafen und am Museumsufer entlang.

Das Mittelmeer ganz nah

Kaum jemand erwartet in Frankfurt Feigen- und Zitronenbäume und auch keine Palmen. Doch es gibt sie! In den Nizza-Gärten, die dank der Südlage, des Windschattens und des reflektierenden Sonnenlichts in einem mediterranen Mikroklima liegen. Hinzu kommt, dass sie die größten südländischen Gärten nördlich der Alpen sind, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Als Ausgleich zu den vielen Museumsbesuchen eine willkommene Abwechslung.

Kulinarische Köstlichkeiten und eine Ruhepause

Ein wenig ausruhen tut bei einem so kulturellen Trip sicherlich gut – und Appetit macht es auch. Dann ist das schmalste Restaurant, das „Seven Swans“ genau richtig. Durch Gault Millau wurde es sogar die „Entdeckung des Jahres 2011“. Das beste Museumsrestaurant ist im Museum für angewandte Kunst untergebracht. Ein Abstecher ins Maincafé sollte auch noch in den Zeitplan passen, vor allem dann, wenn gerade Open-Air-Saison ist, wird es zum beliebten Treffpunkt. Vom Café aus hat man zudem einen imposanten Blick auf die Frankfurter Skyline.

Mehr Informationen: http://www.frankfurt.de/

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