Auf gute Nachbarschaft

(djd). Heizung und Warmwasser mit Öl- oder Gasbrennern zu erzeugen, ist für viele Bauherren und Renovierer heute nur noch zweite Wahl. Zu Recht rechnen sie damit, dass die Kosten für die nur endlich verfügbaren fossilen Brennstoffe langfristig weiter steigen werden und die fossile Technik aus Umweltgründen überholt sein wird. In den Fokus des Interesses rücken daher alternative Heiztechniken, die sich aus erneuerbaren Energien speisen, allen voran die Wärmepumpe. Das Prinzip, rund drei Viertel der Wärmeenergie aus der Umwelt zu entnehmen und nur ein Viertel über Strom zuzuführen, wirkt sich positiv auf das Klima und die Heizkosten aus. Das Haus braucht keinen Schornstein mehr und auch den Aufwand für die Wartung und Reinigung eines Rauchfangs kann man sich sparen. Stammt der Strom zunehmend aus Wind-, Sonnen- und Wasserkraft, wird die Technik vollends grün, da auch bei der Stromerzeugung keine Verbrennung von Öl, Gas oder Kohle mehr stattfindet.

Wärmequelle Luft: Nicht jede Wärmepumpe heizt effizient

Am einfachsten einzusetzen sind Wärmepumpen, die die Luft als Wärmequelle nutzen. Im Unterschied zu Wärmepumpen mit den Wärmequellen Grundwasser und Erdreich sind für ihren Einbau keine aufwendigen Bohrungen oder andere Erdarbeiten nötig – das senkt die Kosten der Installation. Bezahlt wird dieser Vorteil oftmals allerdings mit einer etwas geringeren Effizienz, da die Lufttemperatur weit größeren Schwankungen unterliegt als die Temperatur von Grundwasser oder Erde. Bei Luft-Wärmepumpen sollte man daher nicht an der Technik sparen, manch billige Wärmepumpe ist eher eine „umgedrehte Klimaanlage“ und wird an kalten Tagen schnell zur reinen Elektroheizung, die die Stromkosten nach oben treibt.

Laute Außeneinheiten verärgern die Nachbarn

Ein weiteres Problem vieler preisgünstiger Wärmepumpen ist die Geräuschentwicklung der Verdampfereinheit, die im Freien steht und die Luft ansaugt. Böse Zungen sprechen bei lauten Luft-Wärmepumpen schon von einer „Pest der Wohngebiete“. Doch das muss nicht sein. Wer keinen Ärger mit seinen Nachbarn riskieren und sich auch selbst nicht um den wohlverdienten Schlaf bringen will, achtet bei der Auswahl der passenden Wärmepumpe auch auf den Lärmpegel der Verdampfereinheit. Bei Qualitätsherstellern wie dem Wärmepumpenpionier Ochsner können hierzu detaillierte Angaben angefordert werden.

Flüsterleise Tischverdampfer lassen Wärmepumpenbesitzer und deren Nachbarn ruhiger schlafen

Niedrigstwerte an Geräuschen erreicht beispielsweise der Tischverdampfer, mit dem die Wärmepumpen-Modelle der Serie „Golf Maxi Luftwärme plus“ (GMLW) arbeiten, nähere Informationen dazu gibt es auf der Hersteller-Website unter http://www.ochsner.de. Die Modelle gelten als die derzeit leisesten Wärmepumpen, die im Markt zur Verfügung stehen. Horizontale Tischverdampfer sind im Allgemeinen leiser als vertikale Verdampfereinheiten, da der waagerecht liegende Ventilator eine größere Laufruhe besitzt. Zudem kommen sie mit geringeren Drehzahlen aus. Hinzu kommt bei dem Tischverdampfer der genannten Produktreihe, dass die Drehzahlen sehr genau an den tatsächlichen Leistungsbedarf angepasst werden, was die Geräuschentwicklung weiter senkt.

Bafa-Liste macht den Leistungsvergleich einfacher

Bei den Leistungswerten belegen die Wärmepumpen regelmäßig Spitzenplätze. Einen guten Direktvergleich bietet hier eine Liste des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Die „Liste der Wärmepumpen mit Prüfzertifikat“, die unter http://www.bafa.de – Menüpunkt Energie – kostenlos heruntergeladen werden kann, enthält alle Wärmepumpen, die die Anforderungen für eine Förderung über die Bafa erfüllen und das europäische Umweltzeichen „Euroblume“ der European Heat Pump Association (EHPA) tragen. Es lohnt sich dennoch, bei der Auswahl genauer hinzusehen, denn die Leistungsbereiche insbesondere bei niedrigeren Außentemperaturen unterscheiden sich zum Teil erheblich.

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