Auf großer Fahrt

(djd). Das Auto bleibt des Deutschen liebstes Kind – auch wenn es um die Fahrt in den Urlaub geht. Vier von zehn Bundesbürgern (43,4 Prozent) haben 2013 das eigene Fahrzeug genutzt, um ans Ferienziel zu gelangen, ermittelte das Statistikportal Statista. Die Vorteile sprechen für sich: Mit dem Auto ist man flexibel in der Zeiteinteilung, hat keine engen Gewichtslimits für das Gepäck wie etwa im Flugzeug und ist zudem am Urlaubsziel mobil. Damit die Kraftstoffkosten die Ferienkasse nicht über Gebühr belasten, lohnt sich eine vorausschauende, defensive Fahrweise – und moderne Technik, die den Fahrer beim Spritsparen unterstützt.

Sparen mit stufenlosem Getriebe

Handschaltung oder Automatik? Diese Frage scheidet die Autofans in zwei Lager. Dabei ist das Vorurteil, Automatikfahrzeuge wären durstiger, längst widerlegt: Untersuchungen beispielsweise von Bosch haben ergeben, dass Autos mit einem stufenlosen Automatikgetriebe bis zu sieben Prozent Kraftstoff sparen im Vergleich zu einem handgeschalteten Modell. Der Fachbegriff für die stufenlose Kraftstoffübertragung lautet „CVT“ („Continuous Variable Transmission“). Den entscheidenden Vorteil der elektronischen Steuerung erklärt Bosch-Experte Wim Pasterkamp: „Der Motor wird stets in einem optimalen und sparsamen Drehzahlbereich bewegt, was den Verbrauch sinken lässt. Die Entscheidung für ein CVT-Fahrzeug zahlt sich damit auf Dauer für den Autofahrer aus.“

Schon über 300 Modelle

Nicht nur mit dem geringeren Verbrauch können die CVT-Fahrzeuge punkten: Die stufenlose Änderung des Übersetzungsverhältnisses macht es möglich, nach Wunsch zwischen einer betont sparsamen oder einer eher sportlichen Fahrweise zu wechseln. Immer mehr Fahrzeughersteller bieten Autos mit einem solchen Getriebe an. „Schon heute gibt es weltweit über 300 Fahrzeugmodelle, und das Angebot wird weiter wachsen“, betont Wim Pasterkamp. Ein weiterer Vorteil, gerade auch auf längeren Fahrten in den Urlaub, sei der Komfortgewinn, den ein Automatikauto biete – im Stau auf der Autobahn ebenso wie im Stop-and-go-Verkehr in fremden Städten.

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