Auf die Kombination kommt es an

(djd). So schön die Wohnung auch eingerichtet ist, irgendwann hat man sich doch satt gesehen. Der sprichwörtliche Tapetenwechsel tut von Zeit zu Zeit einfach gut. Dabei reicht es meistens sogar, einfach nur zum Pinsel zu greifen: Eine Wand, die sich in einer neuen Farbe präsentiert, genügt oft bereits, um dem gesamten Raum eine frische Ausstrahlung zu verleihen. Heimwerker können dabei der eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Erlaubt ist, was gefällt und einem beispielsweise ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt. Ob ein warmes Rot, ein kräftiges Orange, ein cooles Grau oder ein zartes Rosa – die Palette an neuen Farbtrends ist derzeit besonders groß.

Aktuelle Vorlieben ermitteln

Vor allem auf die passende Kombination kommt es dabei an: Einzelne Wände in einer starken Akzentfarbe harmonieren sehr gut mit ruhigeren oder gar gedeckten Tönen im übrigen Raum. Was alles möglich ist, zeigen beispielsweise acht aktuelle Tipps der Schöner-Wohnen-Redaktion. Farbexpertin Bettina Eulenburg: „Farben kann man nicht neu erfinden, stattdessen geht es darum, aktuelle Vorlieben zu ermitteln.“ Um herauszufinden, was vielen Menschen gefalle, sei eine Feinabstimmung notwendig, es gehe um Nuancen. „Ein Beispiel dafür ist das neue ‚Manhattan‘-Grau: Mehrere Hundert Grautöne wurden gründlich miteinander verglichen, bevor wir uns genau für diesen Ton entschieden haben“, so Bettina Eulenburg. Die große Stärke dieses Farbtons sei, dass er neutral zu allen anderen Farben passe.

Retro-Look bleibt angesagt

Unter http://www.schoener-wohnen-farbe.com gibt es viele Anregungen für die eigene Wohnungsgestaltung. Ob ein kräftiges „Amarena“-Rot, ein sattes „Mandarino“-Orange, das edle „Sweets“-Rosa oder Türkis- und Grün-Töne wie „Jade“ oder „Bamboo“: Charakteristisch für viele der aktuellen Trendfarben von Schöner Wohnen-Farbe ist der Retro-Stil. „Alle neuen Farben haben etwas Warmes, Lebbares“, so Bettina Eulenburg weiter. Trendfarbe bedeute aber keineswegs, dass dieser Ton morgen oder übermorgen bereits wieder out sein werde. „Gerade der Retro-Look wird das Wohnen über viele Jahre prägen“, so Eulenburg.

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