Auf den Spuren der alten Römer

(djd). Abwechslungsreiche Ausflüge, bei denen auch die Kultur nicht zu kurz kommt – das können Radler rund um Ellwangen an der Jagst unternehmen. Die mehr als 1.200-jährige Stadt lockt mit schwäbischer Gastfreundschaft und interessanten Kunst- und Bauschätzen. Ein Netz gut ausgebauter Radwege führt in die schönen Landschaften der Schwäbischen Ostalb. Ihren „Feierabend“ können die Pedalritter in der malerischen Altstadt mit ihren gemütlichen Lokalen genießen. Unter http://www.ellwangen.de gibt es im Internet ausführliche Informationen.

Radeln entlang des Limes-Rundwegs

Kurzweilig sind beispielsweise Touren entlang des neu angelegten Limes Rad-Rundwegs Ellwangen. Die 42 Kilometer lange Strecke gibt Pedalrittern Einblicke in die Zeiten römischer Besiedlung. Zwischenstopps sind hier ein Muss. Zum Beispiel am Limestor bei Dalkingen, einem einzigartigen Kulturdenkmal am Obergermanisch-Rätischen Limes. Vermutlich wurde es zu Ehren des Besuchs von Kaiser Caracalla am Limes und des Triumphs über die Alamannen im Jahr 213 nach Christus von einem einfachen Limesdurchgang zu einem Prunktor ausgebaut. Weitere Sehenswürdigkeiten an der Strecke sind das Römerkastell von Halheim sowie die Limesmauerreste in Pfahlheim. Wer Lust auf noch mehr römische Geschichte bekommen hat, radelt auf dem Kocher-Jagst-Radweg nach Rainau zum Freilichtmuseum am Rätischen Limes und weiter nach Aalen, wo das größte Römermuseum Süddeutschlands zu einer Erkundungstour einlädt.

Genussradeln auf dem „Grünen Pfad“

Ideales Terrain für sportliche Fahrer ist der „Ellwanger Achter“. Die 44 Kilometer lange Strecke mit zum Teil starken Steigungen und Gefällen führt unter anderem durch das Naturschutzgebiet Rottal und belohnt mit eindrucksvollen Aussichten. Zu den schönsten Routen für Genussradler gehört der „Grüne Pfad“, der sich auf rund 90 Kilometern durch das Ellwanger Seenland schlängelt. Wer nicht die ganze Strecke radeln will, findet verschiedene Einstiegspunkte und Abkürzungsmöglichkeiten. Da die Route durch schattige Wälder und entlang vieler Seen und Weiher führt, ist sie ideal an wärmeren Tagen. Eine außergewöhnliche Raststation erwartet die Urlauber im Häslewald. Unter Mammutbäumen können sie sich auf der „längsten Bank der Welt“ ausruhen. Kulturelle Sehenswürdigkeiten auf dem Weg sind neben dem Ellwanger Schloss die Wallfahrtskirche Schönenberg, das Deutschorden Wasserschlösschen in Unterschneidheim sowie der Limesturm bei Mönchsroth.

Droschkenfahrt durch die Altstadt

Wer den Drahtesel einmal stehen lassen will, unternimmt mit der Ellwanger Droschkenlinie eine Rundfahrt durch die historische Altstadt oder entdeckt zu Fuß die schönen Kirchenbauten und stolzen Bürgerhäuser. Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, stehen mit dem Alamannenmuseum, dem Sieger-Köder-Museum oder dem Schlossmuseum genügend interessante Besuchsziele zur Auswahl.

Scroll to Top