Auf dem Weg zur Traumfigur

(djd). „Fünf Kilo in zehn Tagen“ – immer wieder vertrauen Abnehmwillige den Versprechungen von Monodiäten, Diätpillen oder Schlankheitsdrinks. Zwar kann man mit diesen Methoden durchaus ein paar Pfunde verlieren, aber auf Dauer verhilft nur eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten zum gewünschten Erfolg. Dabei kann eine Heilfastenkur ein guter Einstieg in eine neue, gesündere Lebensweise sein.

Nicht ohne ärztliche Begleitung

„Erwachsene, die körperlich fit sind, können problemlos einige Tage auf feste Nahrung verzichten“, betont Heike Mohr, Geschäftsführerin der Privatklinik Schloss Warnsdorf: „Eine längere Fastenkur sollte man allerdings nicht ohne ärztliche Begleitung angehen.“ In der ältesten Fastenklinik Norddeutschlands wird daher nur unter fachkundiger Anleitung und gezielter ärztlicher Betreuung nach der Methode Buchinger mit maximal 300 Kilokalorien pro Tag gefastet. Dafür hält die Küche des historischen Herrensitzes neben Mineralwasser auch frische Säfte, herzhafte Suppen und köstliche Teemischungen, zum Beispiel aus Zitronengras, Linden- und Holunderblüten, Birkenblättern und Ringelblume, bereit. „Einige Tage oder Wochen ganz bewusst auf feste Nahrung zu verzichten, bedeutet auch innehalten und alte Gewohnheiten zu überdenken“, erklärt Heike Mohr. So falle es nach der Kur wesentlich leichter, sich bewusster und gesünder zu ernähren und dabei das Gewicht zu halten. Alle Informationen gibt es unter http://www.schloss-warnsdorf.de im Internet.

Ein typischer Fastentag

Der Tag in dem englischen Herrenhaus in Schleswig-Holstein beginnt mit einer großen Tasse Tee, die morgens ans Bett serviert wird. Nach der Frühgymnastik und den Kneipp’schen Güssen ist der Vormittag ausgefüllt mit Gymnastik, Nordic Walking oder Aquafitness. Nach der Suppe zum Mittagessen heißt es Ausruhen. Ein feuchtwarmer Wickel unterstützt dabei die Leber bei der Entgiftung. Am Nachmittag nimmt man ein kreislauf- und stoffwechselanregendes Moorbad oder eine Algenschlammpackung in der Kosmetikabteilung, fährt zum vier Kilometer entfernten Ostseestrand auf dem Fahrrad oder entscheidet sich für Entspannung bei Qigong, Yoga, Feldenkrais oder autogenem Training. Mit Vorträgen, Kochdemonstrationen für eine sinnvolle Ernährung nach dem Fasten, Lesungen oder klassischen Konzerten findet der Tag seinen Ausklang.

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