Auf dem Weg zum gesunden Altern – Leibniz-Institut für Altersforschung eröffnet neues Laborgebäude

Warum altern wir? Wieso treten bestimmte Krankheiten vermehrt im Alter auf? Brisante Fragen im Jahr des demografischen Wandels („Die demografische Chance“).

Das Altern ist ein sehr komplexer Prozess. Welche Faktoren das Altern beeinflussen – wie und warum wir altern – und was „schief“ läuft, wenn es zu altersbedingten Krankheiten kommt, wird am Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena, dem ersten deutschen Forschungsinstitut, das sich seit 2004 der biomedizinischen Altersforschung widmet, untersucht. Diese Forschungsergebnisse bilden die Grundlage für die Entwicklung neuer Therapien, um zukünftig die Gesundheit und Lebensqualität im Alter zu verbessern.

Feierliche Eröffnung des FLI-Forschungsneubaus
Termin: Mittwoch, 28. August 2013
Zeit: 13.00 – 15.00 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Altersforschung –
Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI), Foyer,
Beutenbergstraße 11, 07745 Jena

Programm
13.00 Uhr Begrüßung
– Prof. Dr. K. Lenhard Rudolph, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Altersforschung

Grußworte
– Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung
– Christoph Matschie, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Thüringen
– Prof. Dr. Klaus Dicke, Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena
– Christiane Neumann, Generalsekretärin der Leibniz-Gemeinschaft
– Dr. Daniele Barthel, Administrativer Vorstand des Leibniz-Instituts für Altersforschung

Führung durch den Neubau
14.30 Uhr Buffet

Im Anschluss an die Feierlichkeiten besteht die Möglichkeit für ausgewählte Einzelinterviews (Anmeldung erforderlich).

Wir freuen uns schon jetzt, Sie am 28.08.2013 bei uns im Institut begrüßen zu dürfen!

Hinweise zur Teilnahme
Vor der eigentlichen Eröffnungsfeier findet eine separate Führung für Pressevertreter statt (Beginn: 11.30 Uhr). Wir möchten Sie bitten, uns Ihre Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung bzw. an der Führung für die Pressevertreter bis spätestens 27. August zu bestätigen (E-Mail: presse@fli-leibniz.de).

Kontakt:

Dr. Kerstin Wagner
Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI)
Beutenbergstr. 11, 07745 Jena
Tel.: 03641-656378, Fax: 03641-656351, E-Mail: presse@fli-leibniz.de

———————–
Hintergrundinfo

Die steigende Lebenserwartung in entwickelten Nationen wie Deutschland oder Japan ist häufig mit einer zeitgleichen Abnahme der Geburtenrate vergesellschaftet. Hierdurch spitzt sich die Problematik der an sich erfreulichen Entwicklung einer steigenden Lebenserwartung zu – immer weniger junge Menschen müssen die Versorgung einer stetig steigenden Anzahl von alten Mitbürgern gewährleisten. Dieser demografische Wandel birgt allerdings auch Chancen. Wenn es gelingt, die Gesundheitsspanne der alten Menschen zu verlängern, wird nicht nur die Belastung der Gesellschaft durch den „Kopfstand der Bevölkerungspyramide“ verringert, es kommt vielmehr zu einem Nutzen der Chancen, die sich in dem Erfahrungsschatz alter Menschen im Hinblick auf die Fortentwicklung moderner Gesellschaften bietet.

Das Wissenschaftsjahr 2013 – Die demografische Chance – nimmt Untersuchungs- und Lösungsansätze aus Wissenschaft und Forschung in den Blick, die zu Verständnis und Gestaltung des demografischen Wandels beitragen können. Näheres unter .

________________________________________

Das Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena ist das erste deutsche Forschungsinstitut, das sich seit 2004 der biomedizinischen Altersforschung widmet. Über 330 Mitarbeiter aus 25 Nationen forschen zu molekularen Mechanismen von Alternsprozessen und alternsbedingten Krankheiten. Näheres unter .

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 86 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, und Sozialwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Forschung, wissenschaftlicher Infrastrukturen und forschungsbasierter Dienstleistungen. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie pflegt intensive Kooperationen mit den Hochschulen, u.a. über gemeinsame Wissenschaftscampi, und mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Ihre Einrichtungen unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und externalisierten Begutachtungsverfahren. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Daher fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 17.000 Personen, davon sind ca. 7.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, einschließlich der 3.300 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1.5 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 340 Mio. Euro pro Jahr. Näheres unter .

Scroll to Top