Auf dem Drahtesel durch Frankreich

(mpt-256) Neben dem Wandern ist das Radfahren eine der liebsten aktiven Urlaubs- und Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Dass viele Menschen auch am Urlaubsort auf den Drahtesel steigen, das haben die Zahlen der European Cyclists Federation belegt: 25,6 Millionen EU-Bürger pro Jahr unternehmen Radreisen, bei denen zumindest eine Übernachtung – meist aber mehr – gebucht wird. Schon lange haben diesen Trend auch die Reiseveranstalter erkannt und erkunden so nahe und ferne Reiseziele mit dem Fahrrad.

Schon 1990 begann die Rückenwind GmbH (http://www.rueckenwind.de/) damit, entsprechende Touren anzubieten. Das Besondere: Die Reisen kennen die Mitarbeiter aus eigener Erfahrung, der Kunde kann sich somit darauf verlassen, dass die Strecken nahezu autofrei sind, sich dennoch gut befahren lassen und auch keine allzu steilen Anstiege gemeistert werden müssen. Am Zielort wartet dann nicht nur das Gepäck auf einen, sondern auch ein fertiges Hotelzimmer. Auf dem Rad zu unserem westlichen Nachbarn

Ideal für eine solche Tour ist zum Beispiel Frankreich, respektive der Provence, die auch das Sonnenland Frankreichs genannt wird. Vorbei an den typischen violetten Lavendelfeldern, lernt man hier Landstriche kennen, die man nicht so schnell vergessen wird. Eine Tour durch den Süden Frankreichs dauert acht Tage und beginnt immer sonntags, von Mitte Juni bis Anfang August. Dabei führt die Strecke vorbei am Mont Ventoux, quer durch den Luberon bis hin zur Quelle Fontaine-de-Vaucluse, nicht ohne durch malerische Dörfer wie Brantes und Montbrun-les-Bains zu kommen. Und das alles gibt es schon ab einem Preis von 719 Euro pro Person. Darin enthalten sind sieben Übernachtungen in gepflegten 2-Sterne-Hotels mit Frühstück. Und um den Gepäcktransport wird sich auch gekümmert.

Mit dem eigenen oder dem Leihrad unterwegs

Dass das eigene Rad auf einer solchen Tour perfekt in Schuss sein sollte, versteht sich von selbst. Wenn man es nicht mitbringen kann, dann kann man sich auch direkt beim Reiseveranstalter eines ausleihen. Die modernen Räder verfügen über einen hochfesten Aluminium-Rahmen und sind in vier Größen erhältlich. Weiterhin gehören V-Bremsen, Aluminium-Hohlkammerfelgen, eine sehr gute Bereifung, ein Gepäckträger und ein bequemer Sattel dazu. Wem eine 7-Gang-Nabenschaltung ausreicht, die tourentauglich ist, kann sich ein Rad mit dieser leihen, alternativ gibt es Räder mit einer 21-Gang-Kettenschaltung. Und sogar Elektroräder stehen bereit, sollte die Kondition nicht das versprechen, was man sich von ihr erwartet.

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