Audi R8 – Feinschliff für die Flunder

(dmd). Er war gedacht als Konkurrent für die Macher aus Zuffenhausen und Italien – und eroberte die Herzen der Fans im Sturm. Vor sechs Jahren schickte Audi den R8 auf den Asphalt. Jetzt erhält die dynamische Flunder einen neuen Schliff.

Äußerlich wurde der Kühlergrill an den oberen Ecken abgeschrägt. Auch die Stoßfänger wurden leicht verändert. Durch die Veränderungen erhöht sich der Preis des Basismodells um 2.400 Euro auf 113.500 Euro. Die Spitzenposition in der Angebotspalette nimmt künftig der R8 V10 Plus ab 173.200 Euro ein. Optisch differenziert sich die nur als Coupé angebotene Top-Version unter anderem durch den großzügigen Einsatz von Karbon-Teilen an Sideblades und Diffusor von den anderen V10- und V8-Varianten, wichtiger ist aber das Leistungsplus von 25 PS gegenüber dem normalen Zehnzylindermodell.

Der 5,2 Liter große Saugmotor kommt auf 404 kW/550 PS und ein maximales Drehmoment von 540 Nm, das nach bester Hochdrehzahlmanier erst bei 6.500 Touren anliegt. Der Spurt auf Tempo 100 wird in 3,5 Sekunden absolviert, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 317 km/h erreicht. Nach Norm verbraucht der Sportler 12,9 Liter. Neu ist unter anderem auch ein schnell schaltendes Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, alternativ gibt es aber weiterhin das manuelle Sechsgang-Getriebe.

Alternativ zu der Plus-Variante gibt es die bekannten V8- und V10-Motoren, alle mit Allradantrieb ausgerüstet. Einstiegstriebwerk ist ein 4,2-Liter-V8 mit 316 kW/430 PS, darüber rangiert der 5,2-Liter-V10 in der Variante mit 386 kW/525 PS. Die Fahrleistungen bleiben unverändert, der Verbrauch sinkt jedoch dank des neuen Getriebes um bis zu 22 Prozent. Bei der 113.500 Euro teuren V8-Version wird dann allerdings ein Aufpreis fällig, beim 154.600 Euro teuren V10 gehört die Automatik zur Serie. Gleiches gilt für die offenen Spyder-Versionen, die gegenüber den Coupés jeweils 11.300 Euro Aufpreis kosten.

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