Auch ohne Abitur Karriere machen

(djd). Auch ohne Abitur lässt sich in Deutschland Karriere machen. Wer beispielsweise eine kaufmännische Ausbildung absolviert hat, kann nach rund zwei Jahren Berufspraxis einen Lehrgang besuchen, der die praktischen Erfahrungen aufgreift, vorhandenes Wissen vertieft und auf weitere und umfassendere Aufgaben vorbereitet. Nach Abschluss einer solchen Weiterbildung folgt eine anerkannte Prüfung z. B. bei einer Industrie- und Handelskammer.

Lohnender Aufwand

Mit diesem Zeugnis dokumentieren Arbeitnehmer nicht nur besonders gute Kenntnisse in ihrem Fachgebiet. Sie zeigen potenziellen Arbeitgebern damit auch, wie sehr sie sich für ihre berufliche Tätigkeit engagieren. „In einer Zeit, in der berufliches Wissen schneller veraltet als jemals zuvor, setzen die Unternehmen auf Mitarbeiter, für die eine nebenberufliche Weiterbildung fast schon selbstverständlich ist“, betont Gabriele Unützer von der Steuer-Fachschule Dr. Endriss. Sie ist die größte Spezialschule im Steuer-, Rechnungswesen und Controlling und seit mehr als 60 Jahren erfolgreich bundesweit aktiv. Angeboten werden passende Lehrgangsformen sowohl für Berufstätige wie für Wiedereinsteigerinnen, Infos gibt es unter http://www.endriss.de.

Für Arbeitnehmer lohnt sich der Aufwand einer Weiterbildung gleich mehrfach. „Eine erfolgreich absolvierte berufliche Aufstiegsfortbildung wird in vielen Fällen als gleichwertig zu einem abgeschlossenen Hochschulabschluss betrachtet,“ erklärt Unützer. So könne man beispielsweise nach der Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau rund zwei Jahre Berufspraxis sammeln und dann einen Lehrgang zur Vorbereitung auf die Bilanzbuchhalter-Prüfung absolvieren. „Der erfolgreiche Abschluss dokumentiert gemäß Deutschem Qualifikationsrahmen für Fachkaufleute dann das Kompetenzniveau 6 von insgesamt 8,“ erläutert Unützer. Diesem Niveau sechs würden beispielsweise auch die Bachelor-Absolventen der Hochschulen zugeordnet (mehr Infos: http://www.deutscherqualifikationsrahmen.de).

Vielversprechende Perspektiven

Die beruflichen Perspektiven mit einem solchen Fortbildungsabschluss sind überaus vielversprechend. Dazu führt Unützer aus: „Im Finanz- und Rechnungswesen beispielsweise setzen Arbeitgeber in der Regel eher auf das Know-how der Praktiker, die sich weitergebildet haben. Die Karriere mit Lehre und Weiterbildung ist also eine hervorragende Alternative zum Studium und eröffnet auch Nicht-Abiturienten alle Wege.“

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