Auch Aktive haben Rückenschmerzen

(djd). Wer viel sitzt, hat oft Kreuzschmerzen. Doch auch aktive Menschen sind nicht dagegen gefeit. Gerade in der warmen Jahreszeit wächst die Lust auf Sport und Bewegung im Freien. Da wird spontan ein Rennrad angeschafft oder der Jahresvertrag für den Tennisclub unterschrieben. Wer vor lauter Vorfreude auf den Sport allerdings den eigenen Trainingsstand aus den Augen verliert, könnte dies schon nach wenigen Tagen bereuen. Sportbegeisterte, die eine falsche Technik anwenden oder ihrem Körper ein zu hohes Pensum zumuten, brauchen sich über anschließende Rückenschmerzen nicht zu wundern. Auch wer sich nach dem Training in verschwitzter Sportbekleidung Zugluft aussetzt, läuft Gefahr, dass sich die Muskulatur verspannt und sich ziehende Schmerzen breitmachen.

Zuerst die Muskeln entspannen

Schmerzt der Rücken, möchten sich viele Betroffene am liebsten ins Bett legen und schonen. Dieser verständliche Wunsch ist allerdings die falsche Therapie. Nicht selten führt Schonung zu einem Teufelskreis aus neuen muskulären Verspannungen und Schmerzen. Günstiger ist es, die bestehenden Muskelverhärtungen mit Hilfe eines zentral wirkenden Muskelrelaxans wie dem Wirkstoff Methocarbamol (beispielsweise in DoloVisano) zu lockern. Laut Studien ist Methocarbamol gut verträglich und kann die Verspannungsbeschwerden in maximal acht Tagen beseitigen, ohne die Aufmerksamkeit und das Reaktionsvermögen zu beeinträchtigen.

Rücken- und muskelfreundlich trainieren

Um Beschwerden vorzubeugen, sollte man sportliche Aktivitäten stets mit Aufwärmübungen beginnen und mit Dehnübungen beenden. Während der Trainingseinheiten ist es sinnvoll, die Belastung nur schrittweise zu steigern. Begleitendes Krafttraining eignet sich gut, um eine schwache Muskulatur zu stärken. Allerdings ist es hier extrem wichtig, auf die richtige Haltung zu achten und nicht ins Hohlkreuz zu gehen. Bei allen Laufsportarten lohnt es sich, Wert auf eine Sohle zu legen, die Stöße abfedert. Bei häufigen Rückenbeschwerden kann zudem eine sogenannte Rückenschule helfen. Die Kurse werden von Krankenkassen oder Volkshochschulen angeboten und teils bezuschusst.

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