ATA, Schweinebacke, Loriot & Co.

(djd). Ob Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele, mit Freunden oder der Familie: Wahre Spielefans freuen sich immer über originelle Ideen, bei denen der Spaß nicht zu kurz kommt. Mit ihren pfiffigen Spielen garantiert die Berliner „Gesellschaft für faustdicke Überraschungen“ gute Laune und kurzweilige Unterhaltung.

Nach Herzenslust schimpfen

Schnarchnase, Vollidiot oder Zimtzicke: Manchmal würde man ganz gerne mal laut losschimpfen, doch meist bleibt es dank guter Erziehung bei einem gemäßigten in sich Hineinbrummen. Wer seine Kenntnisse in puncto Kraftausdrücke erweitern möchte, sollte das „Memo Schweinebacke“ ausprobieren. Gespielt wird nach klassischen Memo-Regeln. Dabei müssen immer zwei Teile eines Schimpfwortes zusammen gefunden werden. Der eine oder andere mag dabei seinen Wortschatz enorm erweitern.

Viel Vergnügen mit Loriot

Humoriges steht auch beim „Loriot-Memo“ im Vordergrund: 48 Zeichnungen zeigen Loriots bekannt augenzwinkernde Sicht auf menschliche ­Beziehungen. Und wer nicht genug von seinem feinsinnigen Humor bekommen kann, der trifft beim Domino- oder Quartettspiel auf weitere liebenswerte „Menschen, die man nicht vergisst“, wie etwa Politesse Irma B., Hotelpagen Gottfried N. oder Ehefrau Rosemarie B. Interessant: Beim Domino-Spiel gibt es im Begleitheft neben der Spielanleitung eine kurze Vorstellung der auf den Spielsteinen abgebildeten Personen. So erfährt man ganz nebenbei das eine oder andere Wissenswerte aus der Welt der knubbelnasigen Figuren.
Das Mühle-Spiel basiert auf Loriots legendärem Badewannensketch und enthält je neunmal Dr. Klöbner und Herrn Müller-Lüdenscheidt als dreidimensionale Spielsteine. Das Spielbrett ist die Badewanne, in dem der Gewinner verbleiben darf. Und beim verrückten Loriot-Legespiel darf man sich so richtig das Hirn verdrehen.

Für Busenkenner und solche, die es gern werden möchten

Originalität zeichnet alle Spiele des Berliner Unternehmens aus. So auch das berüchtigte „Busenmemo“, das zwar nichts für Kinder ist, bei Erwachsenen aber für großen Spaß sorgt. Bei diesem Gedankenspiel wird man gewissermaßen zum Experten weiblicher Rundungen. Schließlich müssen Busenform, Farbe und Körbchengröße der beiden Karten genau zusammenpassen.

Für Geschichtsinteressierte

Wer sich eher für historische Ereignisse begeistert, für den sind das ATA oder das „Preußen-Memo“ die richtige Wahl. Beim ATA werden Erinnerungen an eine längst nicht vergessene DDR-Zeit aufgefrischt. Und die Abbildungen auf den Karten des Preußen-Memos reichen vom „alten Fritz” über Karl Friedrich Schinkel und Alexander von Humboldt bis hin zu Kartoffeln oder Dreispitz. Was es damit auf sich hat, erfährt man anhand der Erläuterungen des dazugehörigen Begleithefts.

Selbstgemachtes

Wer selbst kreativ werden will und seine Liebsten mit einem ganz persönlichen Spiel überraschen will, kann dies mit den „Bastelmemos“ tun. Die 96 Karten der Selbstmach-Memos sind auf der Blankoseite mit selbstklebender Folie beschichtet und können nach Herzenslust mit Urlaubsfotos oder anderen Erinnerungen beklebt werden. Alle Spiele sind unter anderem im Online-Shop unter http://www.inkognito.de bestellbar.

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