Asthma-Anfälle reduzieren: IHP präsentiert Erfindung auf der CeBIT

„Bislang gibt es keine Studie, die diese beiden Punkte umfassend in Kombination miteinander berücksichtigt – es fehlt an aussagekräftigen Zahlen“, berichtet der IHP-Wissenschaftler.

Um jedoch diese verlässlichen Statistiken zu erhalten und zugleich Patienten gezielt Hilfestellungen zu geben, forscht er in einem internationalen Team, bestehend aus zwölf Partnern aus sieben Ländern im Rahmen des Projektes „myAirCoach“. Dieses läuft bereits seit dem vergangenen Jahr und ist auf drei Jahre angelegt. Es wird mit rund 4,5 Millionen Euro von der Europäischen Union gefördert. Zu den Partnern zählen verschiedene Forschungseinrichtungen, Universitätskliniken, Universitäten und die Europäische Gesellschaft für Allergien und Atmenwegserkankungen (EFA).

„Das IHP ist maßgeblich an dem Projekt beteiligt und hauptverantwortlich für die mobile Sensorik und die Funkübertragung“, sagt Prof. Dr. Bernd Tillack, wissenschaftlich-technischer Geschäftsführer des IHP. So haben die Forscher den Adapter, welcher als Aufsatz für gängige Inhalatoren anwendbar ist, entwickelt und erste Prototypen nach nur rund zwei Jahren gefertigt. Derzeit laufe noch ein Patentantrag.

Auf der CeBIT stellt nun Dr. Steffen Ortmann diese erstmals der Öffentlichkeit vor. Zusammen mit weiteren Teammitgliedern aus Schweden und Griechenland wird der IHP-Wissenschaftler an allen drei Tagen vor Ort sein. Das EU-Village befindet sich in der Konferenzhalle 8.

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