Asklepios Klinik Wandsbek: Intensivstation für 10 Millionen Euro modernisiert und vergrößert

„Die Einweihung der neuen intensivmedizinischen Funktionsbereiche ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten im Bezirk Wandsbek“, sagte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks anlässlich der Eröffnung. „Wir haben ein großes Interesse daran, dass die Asklepios Klinik Wandsbek grundlegend modernisiert wird und die Anforderungen eines modernen Krankenhauses erfüllt. Die Freie und Hansestadt Hamburg hat deshalb mit 7,754 Millionen Euro einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung der erforderlichen Investitionen geleistet.“

Künftig wird es in der Asklepios Klinik insgesamt 28 Plätze für Intensivpatienten geben. Das sind acht mehr als bisher und entspricht einem Kapazitätszuwachs von fast einem Drittel. „Mit dem Stationsneubau und der Erweiterung der intensivmedizinischen Behandlungsplätze werden wir dem steigenden Bedarf gerecht, verbessern die Qualität der medizinischen Versorgung und ermöglichen zugleich ein noch höheres Maß an Patientensicherheit“, hob Dr. Thomas Wolfram, Sprecher der Geschäftsführung der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, in seiner Rede hervor.

Intensivmedizin in Wandsbek wird moderner, sicherer und humaner
Die neuen, fast 800 Quadratmeter umfassenden Räumlichkeiten im neuen Intensivbereich sind nach der 17 Monate langen Bauphase großzügig und modern gestaltet und in hellen, warmen Farbtönen gehalten. Besonderer Wert wurde in der Planung und Umsetzung der Maßnahmen auf das Thema Patientensicherheit gelegt. Neben den Zweibettzimmern gibt es vier spezielle, durch Schleusen abgetrennte Einzelzimmer für infektiöse Patienten. So kann die Klinik zum Beispiel Patienten mit dem gefährlichen MRSA-Keim von anderen Patienten besser isolieren. Für die mehr als 2.700 Patienten, die die Asklepios Klinik Wandsbek pro Jahr intensivmedizinisch behandelt, aber auch für die Mitarbeiter der Intensivstation, gibt es nach der aufwändigen Modernisierung zudem bessere Behandlungs- und Arbeitsbedingungen im Sinne einer humanen Intensivmedizin. Unter anderem sind alle Betten der neuen Intensivstation von speziellen, kranähnlichen Deckenliftern ansteuerbar. Das hat den doppelten Vorteil, dass die Patienten jetzt noch vorsichtiger und zugleich für das medizinische Personal rückenschonender angehoben oder umlagelagert werden können.

Ein kleiner Teil der Betten der neuen Stationsebene wird künftig auch für den Bereich IMC (Intermediate Care) bereit stehen. Dort werden Patienten betreut, deren Vitalfunktion überwacht werden muss, ohne dass sie einer intensivmedizinischen Behandlung bedürfen. Zusätzlich verfügt die gemeinsam von den Anästhesisten (Team von Priv.-Doz. Dr. Stefan Maisch) und den Internisten (Team von Prof. Dr. Jörg Braun) geführte Intensivstation jetzt über einen eigens dafür vorgesehenen „Abschieds-Raum“, in dem Verwandte und Freunde vom verstorbenen Patienten ungestört und in Ruhe Abschied nehmen können.

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