Arztsuche in Deutschland – Wer sich vorher informiert, hat später mehr Vertrauen

 Wohl nirgendwo sonst ist Vertrauen so sehr gefragt wie bei einem Arztbesuch. Wer auf Nummer sicher gehen will, informiert sich vorab im Internet – wie eine kürzlich durchgeführte Studie ergeben hat, ist das für immer mehr Patienten eine Selbstverständlichkeit. Lediglich persönliche Empfehlungen, zum Beispiel von Angehörigen, Freunden oder Arbeitskollegen, können bei der Entscheidung für einen bestimmten Arzt eine noch bedeutendere Rolle spielen.

 

Gefragt sind detaillierte Auskünfte 

42 Prozent aller Arztsuchenden nutzen Suchmaschinen im Internet, um einen Mediziner oder eine Praxis zu finden, die ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht. Auch der Empfehlung des Hausarztes folgen viele Menschen: Immerhin 41 Prozent vertrauen seinem Rat. Arztbewertungsportale werden bereits von fast einem Drittel aller Patienten genutzt, während herkömmliche gedruckte Branchenverzeichnisse nur noch für sieben Prozent als Informationsmedium dienen.

Vor allem spezialisierte Arztbewertungsportale genießen das Vertrauen von immer mehr Nutzern. Seiten wie arzt-auskunft.de bieten Informationen über 220.000 niedergelassene Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und sonstige Notfalleinrichtungen. Initiator der Seite ist die Stiftung Gesundheit, deren Gründungsziel es war, ein bundesweit funktionierendes Verzeichnis von Ärzten zu schaffen, das den Patienten nicht nur mit Adressen, sondern auch mit entscheidenden Zusatzinformationen versorgt.  Dazu zählt beispielsweise auch ein Nachweis darüber, an welchen Fortbildungen ein Arzt teilgenommen und in welchen Bereichen er sich weiterreichende Kompetenzen erworben hat.

 

Die Stiftung Gesundheit – tätig im Sinne des Patienten

Dr. Peter Müller, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Gesundheit, fasst die Ziele der Website zusammen: „Patienten haben einen legitimen Anspruch darauf zu erfahren, wie Ärzte sich fortgebildet haben; worin sie sich spezialisiert haben. Diese Informationen waren bis zum Start der Arzt-Auskunft nicht verfügbar.“ Die Stiftung verfolgt ihre Grundsätze mit großem Aufwand: Um die 40 Mitarbeiter sorgen für die Pflege der umfangreichen Adressverzeichnisse und kontrollieren diese regelmäßig auf Aktualität. Dafür müssen monatlich zwischen 10.000 und 15.000 Telefonate geführt werden! Mittlerweile werden die Adressen und Verzeichnisse der Arzt-Auskunft auch von nahezu allen großen Krankenversicherungen genutzt – sie dienen hier der Information des Versicherungsnehmers und der Facharzt-Recherche. Auch zahlreiche Internetdienste wie Google Maps, Aponet oder die Apotheken-Umschau bedienen sich der Informationen auf arzt-auskunft.de.

 

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