Arthrose: Was hilft wirklich?

Arthrose, Knochen, Rheumatide Arthritis

Bei Arthrose handelt es sich um eine verschleißbedingte Gelenkerkrankung, welche vor allem Menschen betrifft, die bereits ein höheres Alter erreicht haben. Die Gelenke schmerzen und sind versteift, sodass man sie gar nicht mehr richtig bewegen kann. Doch was hilft wirklich gegen Arthrose und wie kann man trotz hohen Alters noch fit bleiben? Diese Fragen beantwortet folgender Artikel.

Wie sieht die Behandlung von Arthrose aus?

Tatsächlich ist Arthrose bislang noch nicht heilbar. Bei der Behandlung geht es daher überwiegend darum, die Beschwerden zu lindern und eine weitere Abnutzung der Gelenke zu verlangsamen. Es gibt verschiedene Therapien, die nach diesem Ansatz vorgehen. Außerdem richtet sich die Art der Therapie meist nach dem betroffenen Gelenk, dem Beschwerdebild und dem Stadium der Abnutzung. Doch auch Körpergewicht, Beweglichkeit und Kraft des Patienten dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

Es gibt sowohl nicht-medikamentöse als auch medikamentöse Therapien, denen man sich als Arthrosepatient unterziehen kann. Ein Beispiel für eine natürlich Behandlung ist die ACP Therapie. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem die Schmerzen auf einen natürlichen Weg gelindert werden und sich Knorpelgewebe neu bilden kann. Das alles erfolgt durch körpereigene und natürliche Wirkstoffe wie Blutplättchen. Hier steht die Zellregeneration verschiedenster Arten von Arthrose auf dem Plan.

Medikamentöse Behandlungen fallen in den Bereich der konservativen Therapien. Hier kommen Medikamente zur Schmerzbehandlung zum Einsatz. Auch das Ersetzen von stark abgenutzten Gelenken durch künstliche Gelenke durch eine Operation fällt in diese Kategorie.

Welche nicht-medikamentösen Therapien gibt es?

Nicht jeder Patient möchte gerne viele Medikamente zu sich nehmen. Schon allein aus dem Grund, dass man eventuell bereits auf andere Medikamente angewiesen ist, muss man sorgfältig darauf achten, dass sich diese nicht mit den Arthrose-Mitteln aufheben oder Nebenwirkungen verursachen.

Zu den nicht-medikamentösen Therapien zählen:

  • Bewegungstherapie: Krafttraining, funktionelles Training, Ausdauertraining und Wassergymnastik tragen zur Kräftigung der Muskulatur bei und entlasten die geschädigten Gelenke.
  • Ergotherapie: Ergotherapie kommt vor allem bei einer Arthrose der Hand- oder Fingergelenke zum Einsatz. Patienten lernen, welche Bewegungen belastend wirken und vermieden werden sollten.
  • Physikalische Maßnahmen: Magnetfeldtherapie, Ultraschalltherapie, Massagen, Kälte- und Wärmeanwendungen, Hydrotherapie und Elektrotherapie können wahre Wunder bei Arthrose wirken. Noch effektiver sind die Maßnahmen in Kombination mit einer Bewegungstherapie.
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