Arthrose nicht auf die leichte Schulter nehmen

(djd). Die menschliche Schulter gilt als das Gelenk mit dem größten Bewegungsumfang. Doch der große Oberarmkopf, der in einer relativ kleinen Gelenkpfanne liegt, macht die Schulter anfällig für Verletzungen und Verschleiß. Vor allem anhaltende Über- und Fehlbelastung sind problematisch. Bei Tätigkeiten über Kopf wie beim Anstreichen oder bei wiederkehrenden Bewegungsabläufen von Arm und Hand können Probleme auftreten. Auch das Tragen schwerer Lasten zerrt an der Schulter. Mit zunehmendem Alter lässt zudem die Muskelkraft nach, ungewohnte Belastungen gehen schneller auf die Gelenke. Es können Reizzustände mit Entzündungen und Schwellungen entstehen.

Nebenwirkungsfreie Alternative

Kommt es zu Verletzungen oder Überlastungsbeschwerden, zögern gerade ältere Menschen beim Griff zu gängigen Schmerzmitteln. Oft nehmen sie schon eine Reihe von Medikamenten ein und möchten ihren Organismus nicht zusätzlich belasten. In dieser Situation empfehlen die Experten des Steinbach-Talks 2013, einem Treffen von Sportmedizinern zum Thema Schulterverletzungen, eine natürliche Alternative mit breitem Wirkspektrum. Traumeel S als Creme und Tabletten beispielsweise hat durchblutungsfördernde, entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften: 14 Inhaltsstoffe wie etwa Arnica, Echinacea und Belladonna setzen an mehreren Punkten des Heilungsverlaufs gleichzeitig an und fördern so die Genesung.

Gelenke brauchen Bewegung

In der Akutphase der Entzündung ist Ruhigstellung angezeigt. Dennoch sollten schmerzende Gelenke ausreichend bewegt werden, um das Arthrose-Risiko zu mindern. Der Knorpel ernährt sich über die Gelenkflüssigkeit, die er wie ein Schwamm aufnimmt und abgibt. Nur durch Be- und Entlastung können die knorpelrelevanten Nährstoffe ausreichend an ihren Zielort gelangen und eine Unterversorgung mit beschleunigtem Abbau der Knorpelmasse verhindern. Zudem stützt ein gutes Muskelkorsett die Gelenke, erhält den Gleichgewichtssinn und ermöglicht gerade älteren Menschen eine selbstständige Bewältigung ihres Alltags.

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