Arbeit zum Thema Herzschwäche von Amerikanisch-Biophysikalischer Gesellschaft ausgezeichnet

Der junge Wissenschaftler untersucht in der ausgezeichneten Arbeit Mechanismen der Herzmuskelschwäche. Energiemangel und oxidativer Stress gelten als Hauptursachen der Erkrankung.
Die Energiebereitstellung durch die Kraftwerke der Zelle (sogenannte Mitochondrien) ist bei zahlreichen Herzmuskelerkrankungen in Mitleidenschaft gezogen. In seiner Arbeit konnte der Student eine bisher unbekannte Funktionsweise des Enzyms Transhydrogenase nachweisen. Bisher gingen die Wissenschaftler davon aus, dass dieses Enzym durch Bildung von NADPH, einem Puffer gegen freie Sauerstoffradikale, das Herz vor oxidativem Stress schützt. Nun konnte gezeigt werden, dass dieses Enzym bei starker Belastung des Herzens, wie sie z.B. bei hohem Blutdruck, einer Herzklappenerkrankung oder bei der Herzschwäche auftritt, paradoxerweise den Puffer NADPH aufbraucht und dadurch den oxidativen Stress sogar erhöhen kann.
Durch seine experimentellen Arbeiten hat von Hardenberg darüber hinaus gezeigt, dass Mitochondrien die Hauptquelle für oxidativen Stress bei der Herzschwäche darstellen und damit einen Grundstein für mögliche neue Therapiekonzepte der Herzmuskelschwäche gelegt.

Kontakt:

Dr. med. Christoph Maack
Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin
Universitätsklinikum des Saarlandes
Kirrberger Strasse
66421 Homburg / Saar

Tel.: (+49) 0 6841 1621380
Fax: (+49) 0 6841 1623434
E-Mail: christoph.maack@uks.eu

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