Arab Health 2011 – Diabetes-Kompetenz des Landes MV in der Golfregion sehr gefragt

Durch ein Pilotprojekt zwischen dem Diabetes-Instituts Karlsburg und der Universität des Emirats Ajman erhalten Krankenhäuser und Arztpraxen in der Region die Möglichkeit, die Versorgungsqualität bei Diabeteserkrankungen erheblich zu verbessern. Bereits zu Beginn der Messe hatte sich auch Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler am norddeutschen Gemeinschaftsstand über die Innovationen aus Mecklenburg-Vorpommern informiert.

Nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stehen die UAE mit einer Krankheitsrate von ca. 50 % (eine Verdopplung innerhalb von nur zehn Jahren) weltweit an der 2. Stelle. Die Diabeteserkrankung ist dort zu einem gesundheitspolitischen Problem ersten Ranges geworden. Ziel der gemeinsamen Projektaktivitäten zwischen Mecklenburg-Vorpommern und den UAE ist es daher, die im nordöstlichen Bundesland bereits vorhandenen positiven Erfahrungen für ein erfolgreiches Diabetesmanagement den Ärzten in den UAE in geeigneter Weise verfügbar zu machen.

Hierzu hat das Diabetes Institut Karlsburg unter Leitung von Dr. Eckard Salzieder das telemedizinisch gestützte Konzept KADIS entwickelt. Es bietet Ärzten Entscheidungsunterstützung an, zeigt Patienten Schwachstellen in ihrer Stoffwechselführung auf und ermöglicht Kostenträgern die Versorgungsqualität zu steigern und enorme Folgekosten einzusparen.
Die Messe in Dubai gilt als aussichtsreicher Marktplatz für Mecklenburg-Vorpommern, das sich als Gesundheitsland international weiter profiliert. Aus dem nordöstlichen Bundesland präsentieren sich sechs Unternehmen mit einem eigenen Messestand sowie acht weitere Firmen am Gemeinschaftstand mit ihren neuesten Produkten und Dienstleistungen dem internationalen Publikum. Wie in den letzten Jahren wird die Gemeinschaftsbeteiligung des Landes auf der Arab Health 2011 durch das Kompetenznetzwerk BioCon Valley organisiert und betreut.

BioCon Valley GmbH
Ansprechpartner: Dr. Heinrich Cuypers
Walther-Rathenau-Str. 49 a, 17489 Greifswald
T +49 3834-515-300
E info@bcv.org

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