Mikroskopie – „Apps“ jetzt auch in der Virtuellen Mikroskopie

„Apps“, also Softwarewerkzeuge als Plugins für Standardsoftware gibt es jetzt auch in der Virtuellen Mikroskopie. Die Virtuelle Mikroskopie ist in der Medizin inzwischen weit verbreitet: Anstatt am Lichtmikroskop auszuwerten werden Glasobjektträger hochauflösend digitalisiert und als „Virtueller Gewebeschnitt“ am Monitor angezeigt. In Berlin geht man nun einen Schritt weiter:

Die VMscope GmbH bietet kostenlos die notwendigen Entwicklerwerkzeuge („SDK“), um mit geringem IT-Wissen eigene Apps für die Virtuelle Mikroskopie zu schreiben. Basis dafür ist der „VM Slide Explorer“, ein Virtuelles Mikroskop, das die bekannte Basisfunktionalität bereits fertig bereitstellt: Laden von Virtuellen Schnitten verschiedener Slide Scanner, Navigation per Image Streaming, Anbringen von Annotationen, Speichern von Snapshots, etc. Häufig reicht diese Basis jedoch nicht aus, und viele Anwender haben spezielle Anforderungen oder eigene Ideen für bestimmte Anwendungen. Diese können sie jetzt ganz einfach selbst als Plugin entwickeln. Ein offenes SDK sowie Beispiel-Plugins stehen im „VM Plugin Store“ als Download zur Verfügung. Und wenn das Plugin marktfähig ist, kann es auch über den Plugin Store kommerziell vermarktet werden. Der Entwickler erhält 50% der Gewinne.

Weitere Informationen unter www.vmscope.de

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