Anzeichen für Eisenmangel

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Was ist Eisenmangel eigentlich?

Eisenmangel ist keine Krankheit, sondern eine körperliche Mangelerscheinung. Sie kann bestimmte Erkrankungen begünstigen oder wird durch diese hervorgerufen. Patienten von Eisenmangel weisen einen zu niedrigen Anteil von Eisen im Blut auf. Die Ursachen können vielfältig sein, falsche Ernährung mit geringer Eisenzufuhr oder innere Blutungen sind Auslöser für Eisenmangel. Die Entwicklung des Mangels ist ein langsamer Prozess, der sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. Bei jedem Betroffenen ist der Verlauf anders, ein einheitliches Krankheitsbild gibt es nicht.

Eisen ist für einen funktionierenden Organismus unverzichtbar. Der Großteil dieses wichtigen Stoffes befindet sich im menschlichen Blut, was die charakteristische rote Farbe ausmacht. Täglich scheidet jeder Mensch Eisen in bestimmten Mengen aus, der Verlust muss wieder aufgestockt werden. Der Körper allein kann nicht ausreichend Eisen produzieren. Um den erforderlichen Bedarf zu decken, muss ein Teil des Eisens in Form von Lebensmitteln aufgenommen werden. Rotes Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse gelten als besonders eisenhaltig. Isst man nicht eisenhaltig genug oder wird ein unentdecktes Geschwür im Körper durch Blut gespeist, können sich Anzeichen für einen Mangel einstellen. Auch größere Blutverluste zum Beispiel nach Operationen gelten als bekannte Ursachen für Eisenmangel. Weitere Risikogruppen sind Blutspender, Vegetarier und Veganer, ältere Menschen oder chronisch Kranke. Nicht therapiert kann der Mangel gefährlich werden und sich mitunter lebensbedrohlich entwickeln. Bei einer frühzeitigen Behandlung stehen die Prognosen hingegen sehr gut, der Eisenmangel kann gelindert oder auch vollkommen geheilt werden. Ein einfacher Test dazu ist auf eisen-netzwerk.de zu finden. Eine ausgewogene Ernährung sowie verordnete Eisenpräparate wirken den Beschwerden entgegen.

 

Welche Symptome deuten auf Eisenmangel hin?

Eisenmangel ist weltweit verbreitet. Rund ein Viertel der Bevölkerung hat zu wenig Eisen im Blut. In manchen Fällen empfindet der Betroffene keine Beschwerden und der Eisenmangel bleibt lange Zeit unentdeckt. Erst bei einer zufälligen Kontrolluntersuchung (Blutabnahme) wird die Diagnose gestellt. Hinter verschiedenen Symptomen kann Eisenmangel stecken.

Die Anzeichen sind bei beiden Geschlechtern die gleichen. Oftmals werden die Beschwerden zunächst mit einer anderen Krankheit in Verbindung gebracht, wenn sie uneindeutig sind. Beispielsweise drückt sich Eisenmangel bei einigen Patienten in Form von seelischen Symptomen aus: Depressive Verstimmungen, innere Unruhe oder Agitiertheit haben nicht immer psychische Hintergründe, sondern können vom Eisenmangel verursacht werden. Viele Betroffene leiden im Anfangsstadium entweder unter Müdigkeit und einem erhöhten Schlafbedürfnis oder im Gegenteil unter Einschlafstörungen. Auch neurologische Beschwerden wie Schwindelanfälle, häufige Kopfschmerzen oder die Unfähigkeit, sich zu konzentrieren treten bei Eisenmangel nicht selten auf. Bei einigen Patienten nimmt die Haut beim Fortschreiten der Erkrankung eine blasse Farbe an, eingerissene Mundwinkel und langsame Wundheilung kommen bei Eisenmangel oft vor. In schweren Fällen kann sich aus dem Mangel eine Anämie (Blutarmut) oder eine Herzschwäche entwickeln, zudem wird das Immunsystem vom Eisenmangel auf Dauer negativ beeinflusst. Daher sind viele Betroffene gegen Infekte weniger widerstandsfähig als Gesunde und erkranken öfter daran.

Auf Dauer können diese Symptome die Lebensqualität des Betroffenen erheblich in Mitleidenschaft ziehen. Ein Arztbesuch ist der erste Schritt in die andere Richtung. Der Facharzt ermittelt zunächst die zugrundeliegende Ursache und passt die Behandlung für den Patienten individuell an. Nach abgeschlossener Therapie fühlen sich die Betroffenen in der Regel gesünder und leistungsstärker, die Lebensfreude verbessert sich spürbar.

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