„Angst und Risiko“ im Hörsaal City

Acht Vorträge
In acht Vorträgen beleuchten Experten aus Psychotherapie, Hirnforschung, Risikoforschung und Umweltgeschichte wie Angst entsteht, wann sie krankhaft ist und wie man mit Angst und Risiken umgehen kann. Mit dem Vortrag „Wenn Angst zur Krankheit wird“ von Prof. Dr. Jürgen Margraf (Klinische Psychologie und Psychotherapie) startet Hörsaal City am 9. November, 18-20 h. Die Reihe findet jeweils mittwochs, 18 – 20 h im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets statt (Clemensstraße 17-19, 44789 Bochum).
Mit Risiken umgehen lernen
Angst gehört zur normalen Entwicklung eines jeden Menschen. Kinder sehen Monster unterm Bett, Erwachsene fürchten sich vor harmlosen Spinnen, andere leiden an Höhenangst. Ihre Formen sind ebenso vielfältig wie das Reden über sie: Den einen lähmt sie, den anderem verleiht sie Flügel. Doch wann wird sie zur Krankheit? Welchen Einfluss haben Erziehung und kulturelles Umfeld? Wie beeinflusst Angst unser Gedächtnis, unsere Erinnerung? Durch welche Pfade schlängelt sie sich im Gehirn. Und wie können wir gelassen und – wenn zwar nicht angstfrei so doch mit Selbstbewusstsein – mit der Todesangst oder mit den verschiedenen Risiken umgehen, die unser Leben bestimmen. Diese und ähnlich gelagerte Fragen stehen in Mittelpunkt der Reihe, die der Humboldt-Professor Dr. Jürgen Margraf mit der Pressestelle der RUB zusammengestellt und organisiert hat. Sechs herausragende Wissenschaftler aus der Ruhr-Universität Bochum und zwei auswärtige Gäste, darunter der DFG-Communicator-Preisträger 2011, Prof. Gerd Gigerenzer, gestalten die Reihe.

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